Posted: Samstag 31 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Presse, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Art Parade, Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Kulturwirtschaft, Oratorienchor, Schillergesellschaft, Stuttgart 21, Susanne Eisenmann, Württembergischer Kunstverein | 1 Comment »
Von: Tobias Timm, in Die Zeit, 29.10.2009 (Jetzt auch online)
Es droht nichts Geringeres als der ganz große Kahlschlag. Im kommenden Jahr trifft es erst mal die fein verästelten Wurzeln: Die kleinen Kulturinitiativen in den Kommunen sollen kaputtgespart werden. Der Oratorienchor in Stuttgart zum Beispiel. Oder das dortige Künstlerhaus.
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Posted: Freitag 30 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Kürzung, Schwul-lesbischen Zentrum Weissenburg | No Comments »
Stadt Stuttgart will Zuschuss für den Verein streichen
aus: Weissenburg Schwul-Lesbisches Zentrum Stuttgart, Website
Am 06. Oktober wurde der Vorstand des schwul-lesbischen Zentrums Weissenburg von der Stadt Stuttgart unterrichtet, dass das zuständige Fachamt vorgeschlagen hat, im Rahmen der Haushaltskonsolidierung den Zuschuss für die Arbeit des Vereins komplett zu streichen. Der Weissenburg e.V. erhält seit dem Haushaltsjahr 2002 einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von 25.000 € aus der Selbsthilfeförderung. Damit bezahlt der Verein einen Teil der Mietkosten für die Vereinsräume, Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene thematische Veranstaltungen.
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Posted: Freitag 30 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Termine | Tags: Deutscher Kulturrat | No Comments »
aus: Website Deutscher Kulturrat, Berlin 30.10.2009
politik und kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, hat die Oberbürgermeister der deutschen Großstädte (> 100.000 Einwohner) zur aktuellen Situation und zu ihren Planungen befragt.
- Was bedeutet die Finanzkrise für die Kulturfinanzierung der Kommunen?
- Welche kulturpolitischen Schwerpunkte sollen trotz der Krise gesetzt werden?
- Welche Kooperationen, welche Synergien werden erwartet?
Posted: Freitag 30 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik | Tags: Ausschuss für Kultur und Medien, Kürzung, Sachkundige Bürger | 1 Comment »
Kürzungen im Bereich Kultur für den Haushalt 2010/2011
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Schuster,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Föll,
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Dr. Eisenmann,
sehr geehrte Damen und Herren –
Nachdem nun neben den Vorschlägen der Kulturbürgermeisterin, Frau Dr. Eisenmann, auch die Haushaltsanträge der Stuttgarter Gemeinderatsfraktionen für die Jahre 2010/2011 zur Diskussion vorliegen, wenden wir uns mit diesem Appell an Sie, der verbunden ist mit der dringenden Bitte, die Bereiche Bildung, Soziales und Kultur aus dem Kürzungs- und Sparprogramm der Stadt auszunehmen.
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Posted: Mittwoch 28 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel | Tags: Haushalt, Offener Brief, Stadt Stuttgart | 1 Comment »
Offener Brief an Herrn Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, Herrn Erster Bürgermeister Michael Föll und die Stuttgarter GemeinderätInnen der Fraktionen Bündnis90/Die Grünen, CDU, SPD, FDP, Fraktionsgemeinschaft SÖS und Linke, Freie Wähler
von: Dr. Frieda Küsterle
Betr. Haushaltsentwurf 2010/2011
Als Stuttgarter BürgerIn, sogar in Stuttgart geboren, habe ich das Sparen sozusagen schon mit der Muttermilch aufgesogen – ich habe deshalb vollstes Verständnis dafür, dass die Stadt Stuttgart angesichts dieser dramatischen Wirtschaftslage Einsparungen vornehmen muss. Wie viele BürgerInnen landauf, landab, können wir uns gar nichts anderes mehr vorstellen außer Sparen, denn seit vielen Jahren hören wir ja nachrichtlich und fast stündlich von unseren politischen VertreterInnen nichts mehr anderes außer, dass Kommunen, Länder und Staat sparen müssen. Das ist sicher ein Grund, dass bedauerlicherweise so Wenige überhaupt noch hinhören, wenn Sie etwas sagen!
Auch dass sich die Stadt Stuttgart keinen Schattenhaushalt leisten kann, wie jetzt von der zukünftigen Bundesregierung avisiert, ist nachvollziehbar. Dafür gibt es ja auf kommunaler Ebene den Finanzdschungel der Eigenbetriebe und der in private Unternehmensformen ausgelagerten städtischen Dienste. Hier ist die Stadt Stuttgart führend und für viele andere Städte ein Vorbild! Es gibt zwar zahlreiche Stimmen, nicht zuletzt von Verwaltungsfachleuten und RegierungsvertreterInnen, die in diesem Zusammenhang Undurchschaubarkeit, Unkontrollierbarkeit und Entdemokratisierung kritisieren, aber KritikerInnen gibt es ja bekannterweise immer!
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Posted: Mittwoch 28 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Bildung, Kürzung, Oratorienchor | No Comments »
Seit 2000 bin ich aktive Sängerin im Stuttgarter Oratorienchor. Jedes Jahr stellen wir mit unserem Engagement 3 Konzerte auf die Beine, wir sind alle stolz darauf, wenn professionelle Musiker gerne mit uns diese Konzerte gestalten und unsere Leistung für einen “Laienchor” sehr beachtenswert finden. Viele Musiker sind auf solche MUGGen (musikalische Gelegenheitsgeschäfte) angewiesen, auch bekommen junge Musiker eine Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen.
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Posted: Mittwoch 28 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Aktivitäten, Artikel | Tags: eigen.art, Lange Nacht der Museen, Streik | No Comments »
wann werden wir endlich zusammen stehen und unsere position deutlich machen.
ich fordere, obwohl ich mit der eigenart, raum für kunst, die ich seit fast 15 jahre in stuttgart betreibe und keine subventionen oder förderung bekomme,
einen streik der kultureinrichtungen.
ich schlage vor u nd rufe auf:
bei der langen nacht der museen 2010
die häuser nicht mit ausstellungen zu bestücken sondern
zu streiken…
das wäre eine öffentliche plattform und wird wahrgenommen.
wolfgang seitz
eigen.art
raum für kunst
Posted: Freitag 23 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Presse | Tags: Art Parade, Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Stuttg braucht Art, Stuttgart 21, Susanne Eisenmann, Württembergischer Kunstverein | 1 Comment »
STUTTG braucht ART Künstler der baden-württembergischen Landeshauptstadt fürchten kulturpolitischen Kahlschlag
Von: Barbara Martin, Neues Deutschland, 23.10.2009
»Wenn die Sparmaßnahmen wie angekündigt kommen, werden wir unsere Ausstellungen von sechs auf zwei im Jahr reduzieren müssen.« Hans D. Christ, einer der Direktoren des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart, hat bereits gerechnet. Einen Monat vor der Verabschiedung des städtischen Doppelhaushaltes 2010/2011 schlagen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt die Wellen gerade im Kunst- und Kulturbereich hoch. Grund: Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU) hat umfangreiche Kürzungen angekündigt.
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Posted: Freitag 23 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Kürzung, Stuttgart 21 | 5 Comments »
Haushaltsberatung Nummer 1 / Stunde 0
Anmerkung: die Haushaltsanträge umfassen hauptsächlich neu in die Verhandlungen aufgenommene Anträge der jeweiligen Fraktion, d.h., sie zeigen nur das, was zur Verhandlung steht, und nicht vollständig das, was im Rahmen der „Haushaltskonsolidierung“ gekürzt werden soll. Kleine Anträge zu Stuttgart 21, die z.B. den Ausstellungsbereich betreffen, habe ich ergänzend hinzugefügt.
Hans D. Christ
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Posted: Donnerstag 22 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Forum der Kulturen, Interkultur, Interkulturelle Stadt, Kürzung, Migrantenkulturvereine, SommerFestival der Kulturen | No Comments »
von: Forum der Kulturen Stuttgart e.V., Svetlana Acevic
Eine Stadt wie Stuttgart ist schon seit langem von soziokultureller Diversität und unterschiedlichen Weltsichten geprägt. Ca. 40 % der Stuttgarter Gesamtbevölkerung und über 50 % der Kinder und Jugendlichen haben eine so genannte Zuwanderungsgeschichte. Doch was heißt das für die Stuttgarter Kulturpolitik? In einigen Städten in Baden-Württemberg (Freiburg, Mannheim) und in den Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen wurden schon längst kommunale Handlungskonzepte interkultureller Kulturarbeit entwickelt.
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