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	<title>Kommentare zu: Jeder bekommt, was er verdient – Teil 2</title>
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		<title>Von: Axel Kopp</title>
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		<dc:creator>Axel Kopp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:58:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Iris Dressler: Ich bin sicherlich nicht jemand, der sich versteckt, aber um auf dem Podium zu sitzen, fehlt mir derzeit schlichtweg das Standing. In drei oder fünf Jahren nehme ich das Angebot gerne wahr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Iris Dressler: Ich bin sicherlich nicht jemand, der sich versteckt, aber um auf dem Podium zu sitzen, fehlt mir derzeit schlichtweg das Standing. In drei oder fünf Jahren nehme ich das Angebot gerne wahr.</p>
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		<title>Von: Iris Dressler</title>
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		<dc:creator>Iris Dressler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:16:50 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Kopp,

ich bin ganz Ihrer Meinung, dass die Art Parade ein toller Erfolg war. Da es sich dabei ja nicht unwesentlich um einen öffentlichen Protest gegen die geplanten Kürzungen handelte, besteht natürlich ein direkter Zusammenhang mit dem &quot;Druck&quot;, der durch immer weniger Mittel auf die Kultureinrichtungen ausgeübt wird.

Schön war dabei nicht nur, dass sich so viele Institutionen solidarisierten, sondern mit ihnen auch so viele kulturinteressierte Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt (und anderer Städte).

Ich bin auch zutiefst davon überzeugt, dass Journalisten und Politiker Menschen sind. Was das Zugehen auf Personen anbelangt, gibt es für mich aber keine Hierarchien, in dem Sinne, dass man auf bestimmte Gruppen mehr zugehen sollte, als auf andere. 

Frau Benda hatte das &quot;Süppchen kochen&quot; darauf bezogen, dass wir derzeit auch einzeln in Dialog mit den Kulturpolitikern treten. Warum dies notwendig ist, habe ich in meinem Kommentar erläutert (http://www.e-stuttgart.org/2009/11/damit-das-denken-die-richtung-andern-kann/comment-page-1/#comment-91). Wir wollen und müssen auf die Politik zugehen: Einzeln und Gemeinsam. 

Der Roundtable, der am 16.11. in der Oper als Folgeveranstaltung des Podiums im WKV stattfand, hat die Frage, wie wir die gemeinsame Auseinandersetzung über die Zukunft der Kultur in Stuttgart fortsetzen können, welchen - kritischen und selbstkritischen - Fragen man sich hierbei stellen muss, aufgegriffen. Eine Diskussion, die in der Tat erst angestoßen ist und unbedingt weitergeführt werden muss. Dass über 130 Personen aller Sparten an dem Roundtable teilnahmen, hat gezeigt, dass der Bedarf und das Interesse groß ist. Idee ist nun, dass diese Gespräche fortgesetzt werden und dabei immer eine andere Institution dazu einlädt. 

Es geht, da gebe ich Ihnen völlig recht, genau um folgende Fragen, worüber wir uns jenseits der aktuellen Kürzungen austauschen sollten: Was machen wir? Warum machen wir das? Wo wollen wir hin? Für wen machen wir das? Was können wir besser machen? ... Aber auch: welche Forderungen können und müssen wir stellen, damit eine vielfältige Kultur in Stuttgart eine Zukunft hat.

Dies alles klang am Abend in der Oper, wo auch der Stuttgarter Appell diskutiert wurde, bereits an.

Wie wäre es, wenn Sie sich für das nächste Podium einsetzen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Kopp,</p>
<p>ich bin ganz Ihrer Meinung, dass die Art Parade ein toller Erfolg war. Da es sich dabei ja nicht unwesentlich um einen öffentlichen Protest gegen die geplanten Kürzungen handelte, besteht natürlich ein direkter Zusammenhang mit dem &#8220;Druck&#8221;, der durch immer weniger Mittel auf die Kultureinrichtungen ausgeübt wird.</p>
<p>Schön war dabei nicht nur, dass sich so viele Institutionen solidarisierten, sondern mit ihnen auch so viele kulturinteressierte Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt (und anderer Städte).</p>
<p>Ich bin auch zutiefst davon überzeugt, dass Journalisten und Politiker Menschen sind. Was das Zugehen auf Personen anbelangt, gibt es für mich aber keine Hierarchien, in dem Sinne, dass man auf bestimmte Gruppen mehr zugehen sollte, als auf andere. </p>
<p>Frau Benda hatte das &#8220;Süppchen kochen&#8221; darauf bezogen, dass wir derzeit auch einzeln in Dialog mit den Kulturpolitikern treten. Warum dies notwendig ist, habe ich in meinem Kommentar erläutert (<a href="http://www.e-stuttgart.org/2009/11/damit-das-denken-die-richtung-andern-kann/comment-page-1/#comment-91" rel="nofollow">http://www.e-stuttgart.org/2009/11/damit-das-denken-die-richtung-andern-kann/comment-page-1/#comment-91</a>). Wir wollen und müssen auf die Politik zugehen: Einzeln und Gemeinsam. </p>
<p>Der Roundtable, der am 16.11. in der Oper als Folgeveranstaltung des Podiums im WKV stattfand, hat die Frage, wie wir die gemeinsame Auseinandersetzung über die Zukunft der Kultur in Stuttgart fortsetzen können, welchen &#8211; kritischen und selbstkritischen &#8211; Fragen man sich hierbei stellen muss, aufgegriffen. Eine Diskussion, die in der Tat erst angestoßen ist und unbedingt weitergeführt werden muss. Dass über 130 Personen aller Sparten an dem Roundtable teilnahmen, hat gezeigt, dass der Bedarf und das Interesse groß ist. Idee ist nun, dass diese Gespräche fortgesetzt werden und dabei immer eine andere Institution dazu einlädt. </p>
<p>Es geht, da gebe ich Ihnen völlig recht, genau um folgende Fragen, worüber wir uns jenseits der aktuellen Kürzungen austauschen sollten: Was machen wir? Warum machen wir das? Wo wollen wir hin? Für wen machen wir das? Was können wir besser machen? &#8230; Aber auch: welche Forderungen können und müssen wir stellen, damit eine vielfältige Kultur in Stuttgart eine Zukunft hat.</p>
<p>Dies alles klang am Abend in der Oper, wo auch der Stuttgarter Appell diskutiert wurde, bereits an.</p>
<p>Wie wäre es, wenn Sie sich für das nächste Podium einsetzen?</p>
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