Kulturpolitisches Forum für Stuttgart

Protest: Kein Kahlschlag der Kultur in Wuppertal!

Posted: Mittwoch 9 Dezember 2009 | Author: | Filed under: Artikel, Überregionale Debatte, Kulturpolitik, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: , | 1 Comment »

Protest – Unterschriftensammlung
Quelle: Verdi
http://medien-kunst-industrie.verdi.de/bereich_kunst_und_kultur/kunst_und_kultur/mehrwertkultur

Düsseldorf, 24. November 2009: Der Wuppertaler Stadtrat hat beschlossen, das Schauspielhaus in Wuppertal entgegen der bisherigen Planung nicht zu sanieren. Gleichzeitig sollen zwei Mill. Euro jährlich eingespart werden. Aus Verlautbarungen des Oberbürgermeisters lässt sich entnehmen, dass das Sprechtheater in Wuppertal insgesamt zur Disposition steht und auch andere Sparten eingeschränkt werden sollen.

Als Beschäftigte, Betriebs- oder Personalräte fordern wir die Verantwortlichen auf, diesen Beschluss zu revidieren und langfristig die Kultureinrichtungen in Wuppertal zu sichern. Wir werden gemeinsam dafür kämpfen, dass die Kultur nicht zum Spielball einer verfehlten Finanzpolitik verkommt – weder in Wuppertal, noch in anderen Städten.

Unterschriftensammlung

Die vollständige Information sowie eine Unterschriftenliste zur Dokumentation der Unterstützung des Protests kann auf den Internetseiten der Fachgruppe Darstellende Kunst eingesehen und geladen werden.

Unterschriften sammeln!
bis 11. Dezember 2009

Die geplanten Maßnahmen in Wuppertal reihen sich nahtlos ein in die Vorgänge in anderen Städten. So sollen beispielsweise in Oberhausen, Hagen und Gelsenkirchen im Zuge von Haushaltssicherungskonzepten erfolgreiche Theater ebenfalls auf den Prüfstand.

Wir fordern die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen auf, im Rahmen der Kommunalaufsicht ihrem Verfassungsauftrag zur Förderung von Kunst und Kultur und ihrer Koalitionsaussage gerecht zu werden. Kunst und Kultur muss endlich zur Pflichtaufgabe der Kommunen werden und den Städten und Gemeinden muss die dazu notwendige Finanzausstattung zur Verfügung stehen.

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One Comment on “Protest: Kein Kahlschlag der Kultur in Wuppertal!”

  1. 1 Mark said at 04:25 on 4th Oktober, 2012:

    Hallo Funda,prinzipiell heidft es hier nur fcben. Wenn man dann ste4ndigen Augenkontakt mit den Zuschauern he4lt, merkt man schnell, ob das Gesprochene aommknt.Eine kleine Rede oder ein Manuskript, das man gut kennt (um inhaltlich nicht ins Stocken zu geraten), eignet sich sicher recht gut zum dcben. Aber auch ein Gespre4ch fcber eine gewisse Distanz kann helfen, die eigene Stimme einzusche4tzen.Wichtig beim lauten Sprechen sind Atmung, Kf6rperspannung und angenehme Stimmhf6he, damit man die Stimme nicht fcberanstrengt.Ausschlaggebend ist zuse4tzlich der Raum: Ein Theater ist ffcr Sprechsituationen ausgelegt, Seminarre4ume sind recht fcberschaulich und in grf6dferen Se4len werden Mikrofone benutzt.Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Es gibt einige gute Bfccher fcber Rhetorik, die auch den Aspekt Stimme ansprechen, bzw. Stimmtrainings ffcr Vortre4ge u.e4.


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