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		<title>CSD Stuttgart &#8211; schwule Kultur auf Abwegen?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 12:29:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Anpassungsbereitschaft der CSD Veranstalter_Innen an den Mainstream, das Buhlen um &#8220;Anerkennung&#8221; um jeden politischen Preis ist symptomatisch für insbesondere die schwule Szene, die nicht Willens ist sich mit anderen außer sich mit sich selbst zu solidarisieren. Im Fall des Stuttgarter CSD (Motto &#8220;Generation Zukunft&#8221;)besteht die Schnittmenge zwischen Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Schuster und dem Verein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anpassungsbereitschaft der CSD Veranstalter_Innen an den Mainstream, das Buhlen um &#8220;Anerkennung&#8221; um jeden politischen Preis ist symptomatisch für insbesondere die schwule Szene, die nicht Willens ist sich mit anderen außer sich mit sich selbst zu solidarisieren. Im Fall des Stuttgarter CSD (Motto &#8220;Generation Zukunft&#8221;)besteht die Schnittmenge zwischen Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Schuster und dem Verein IG CSD Stuttgart e.V. in einem protestantischen Hintergrund (Metropolitan Church &#8211; siehe Website des CSD) &#8211; ganz abgesehen davon, dass Dr. Schuster alles tut, um potentielle Wählerstimmen zu fangen &#8211; und sei es auch nur für die CDU sprich die Kreide fressende &#8220;Kultur&#8221;- Bürgermeisterin Susanne Eisenmann, die sich schon in Position bringt, um die Nachfolge von Dr. Schuster anzutreten. Erbärmlich auch der Aufruf der CSD-Veranstalter auf dem CSD keine Äusserungen z.B. gegen S21 zu tätigen wie es sie beim letzten CSD in völlig harmloser, aber doch sichtbarer Weise gegeben hatte. Ich werde den CSD deshalb boykottieren, denn reine Identitätspolitik zu betreiben ist nicht genug &#8211; schon gar nicht in dieser Stadt und dieser Situation, in der Schuster + Konsorten die Zukunft dieser Stadt ruinieren.</p>
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		<title>Kontext_Interview mit Susanne Eisenmann</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 12:32:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Leserbrief vom 19.07.2011 an die TAZ-Redaktion bzgl. Kontext Wochenzeitung, 15. Ausgabe, 28. Woche/ 16./17. Juli 2011 &#8220;Der Bürger als Gutachter&#8221; von Susanne Eisenmann Ganz abgesehen von der geschlechterungerechten Sprache (&#8220;Der Bürger&#8221;): warum macht sich die Redaktion der TAZ-Wochenbeilage &#8220;Kontext&#8221; zum Steigbügelhalter für die Stuttgarter Kulturbügermeisterin Susanne Eisenmann, die Kreide frisst, um sich für die Wahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leserbrief vom 19.07.2011 an die TAZ-Redaktion bzgl. Kontext Wochenzeitung, 15. Ausgabe, 28. Woche/ 16./17. Juli 2011<br />
&#8220;Der Bürger als Gutachter&#8221; von Susanne Eisenmann</p>
<p>Ganz abgesehen von der geschlechterungerechten Sprache (&#8220;Der Bürger&#8221;): warum macht sich die Redaktion der TAZ-Wochenbeilage &#8220;Kontext&#8221; zum Steigbügelhalter für die Stuttgarter Kulturbügermeisterin Susanne Eisenmann, die Kreide frisst, um sich für die Wahl der zukünftigen Oberbürgermeister_In im Vorfeld zu profilieren? Wenn Frau Eisenmann jetzt über partizipative Demokratie faselt, ist das schon beinahe Betrug zu nennen, denn ihr bürgermeisterliches Handeln trägt völlig andere Züge. Erinnert sei nur an ihr Schreiben im Jahr 2009 an Stuttgarter Kunst- und Kultureinrichtungen in dem sie diesen massive Kürzungen ihrer finanziellen Förderungen lapidar und kommentarlos mitteilte. Erst aufgrund der solidarischen Proteste der Kunst- und Kulturschaffenden, u.a. mittels einer eindrucksvollen &#8220;Art Parade&#8221; mit über 1000 Teilnehmer_Innen, konnten die Kürzungen wenigstens über mehrere Jahre verteilt werden. Aufgabe einer Kulturbürgermeister_In wäre es, sich für Kunst und Kultur in Politik und Gesellschaft stark zu machen. Doch davon ist bei Frau Eisenmann bis auf gelegentliche unverbindliche Äusserungen herzlich wenig zu erkennen, denn entscheidend für ihre Wahl war, wie so häufig in Stuttgart, ihr CDU-Parteibuch. Das sollte auch das Redaktions-Team von Kontext wissen, das überwiegend aus ehemaligen Redakteuren der Stuttgarter Zeitung besteht. Gerade in Stuttgart gibt es weitaus profiliertere Positionen in Kunst und Kultur, die zu interviewen es wert gewesen wäre.</p>
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		<title>Neues Kommunales Kino Stuttgart</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 11:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tdomf_00b99</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Film Commission Region Stuttgart hat Ende 2009 eine Projektgruppe „Neues Kommunales Kino“ initiiert, um das Kommunale Kino in der Landeshauptstadt wiederzubeleben. Die Gruppe – bestehend aus einer Vielzahl an Institutionen und Personen aus den Bereichen Film, Bildung und Kultur – entwickelte ein Konzeptpapier, das 2010 öffentlich vorgestellt und diskutiert wurde. Am 24. Mai 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Film Commission Region Stuttgart hat Ende 2009 eine Projektgruppe „Neues Kommunales Kino“ initiiert, um das Kommunale Kino in der Landeshauptstadt wiederzubeleben. Die Gruppe – bestehend aus einer Vielzahl an Institutionen und Personen aus den Bereichen Film, Bildung und Kultur – entwickelte ein Konzeptpapier, das 2010 öffentlich vorgestellt und diskutiert wurde. Am 24. Mai 2011 wurde der Verein „Neues Kommunales Kino Stuttgart“ gegründet, der den Neustart eines Kommunalen Kinos in einer verlässlichen Struktur ermöglicht. Wir freuen uns auf Ideen, Meinungen, Kritik, Dialog, &#8230; Mehr zu unseren Aktionen unter www.neueskommunaleskino.de und www.facebook.com/neueskommunaleskino</p>
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		<title>Kultur gut stärken</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 07:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tdomf_00b99</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung Aktionstag „Kultur gut stärken“ auf Erfolgskurs Kulturelle Vielfalt muss weiterhin fester Bestandteil unserer Gesellschaft bleiben Berlin, den 04.04.2011. Einen Monat nachdem der Deutsche Kulturrat und die Kulturstiftung des Bundes den offiziellen Startschuss zum Aktionstag „Kultur gut stärken“ am 21. Mai 2011 gegeben haben, können wir eine positive erste Zwischenbilanz verkünden. Mittlerweile konnten rund 40.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung</p>
<p>Aktionstag „Kultur gut stärken“ auf Erfolgskurs<br />
Kulturelle Vielfalt muss weiterhin fester Bestandteil unserer Gesellschaft bleiben</p>
<p>Berlin, den 04.04.2011. Einen Monat nachdem der Deutsche Kulturrat und die Kulturstiftung des Bundes den offiziellen Startschuss zum Aktionstag „Kultur gut stärken“ am 21. Mai 2011 gegeben haben, können wir eine positive erste Zwischenbilanz verkünden.<br />
<span id="more-4340"></span></p>
<p>Mittlerweile konnten rund 40.000 Plakate zur Ankündigung des Aktionstages bundesweit verteilt werden. Sie werden zum Aktionstag die Mehrzahl der Bibliotheken, Buchhandlungen, viele Volkshochschulen und andere bedeutende Kultureinrichtungen schmücken. Viele Kulturzeitungen stellten kostenlosen Anzeigenraum zur Verfügung, um den Aktionstag am 21. Mai in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen. Außerdem wurde der Blog zum Aktionstag www.kulturstimmen.de freigeschaltet.</p>
<p>Die Initiative zeigt bereits erste Erfolge. Über 180 Veranstaltungen rund um den 21. Mai wurden schon gemeldet. Von Kunstaktionen, über offene Ateliers, Veranstaltungenzur kulturellen Bildung für Kinder bis hin zu kulturpolitischen Diskussionsveranstaltungen – Kulturinteressierte werden auf Ihre Kosten kommen.</p>
<p>Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Ich bin sehr optimistisch, dass der erstmals stattfindende bundesweite Tag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau, der unter dem Motto „Kultur gut stärken“ steht, ein Erfolg wird. Die Unterstützung von Seiten der Kulturverbände, der Kultureinrichtungen und vieler Künstlerinnen und Künstler ist schon jetzt sehr groß. Wir fordern alle Kulturschaffenden auf, weiter Veranstaltungen zu melden und sich aktiv an der Gestaltung des Aktionstages zu beteiligen. Gemeinsam können wir zeigen, dass die Kulturelle Vielfalt auch weiterhin fester Bestandteil unserer Gesellschaft bleiben muss.“</p>
<p>Aktuelle Informationen zum Aktionstag „Kultur gut stärken“ finden Sie unter http://kulturstimmen.de</p>
<p>Impressum:<br />
Deutscher Kulturrat e.V.<br />
Chausseestrasse 103<br />
10115 Berlin<br />
Web: http://www.kulturrat.de<br />
E-Mail: post@kulturrat.de</p>
<p>Tel: 030/24728014<br />
Fax: 030/24721245</p>
<p>Verantwortlich:<br />
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates</p>
<p>Bei Fragen steht Ihnen Stefanie Ernst, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, gerne zur Verfügung.<br />
Kontakt: s.ernst@kulturrat.de</p>
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		<title>6. Treffpunkt KulturManagement &#8220;Kommunale Kulturfinanzierung&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 11:45:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Kommunale Kulturfinanzierung wird Thema beim nächsten Treffpunkt Kulturmanagement am kommenden Mittwoch sein. Als Experte konnte Peter Vermeulen, Kulturdezernent von Mülheim a.d.Ruhr, gewonnen werden &#8230;&#8221; http://treffpunkt.kulturmanagement.net/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Kommunale Kulturfinanzierung wird Thema beim nächsten Treffpunkt Kulturmanagement am kommenden Mittwoch sein. Als Experte konnte Peter Vermeulen, Kulturdezernent von Mülheim a.d.Ruhr, gewonnen werden &#8230;&#8221;</p>
<p>http://treffpunkt.kulturmanagement.net/</p>
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		<title>Filmtipp: NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 14:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tdomf_00b99</dc:creator>
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		<description><![CDATA[4. November 2010 startet Jan Peters neuer Film NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS im Kino &#8211; in Stuttgart im Cinema und EM-Kino. Der Film zeigt eine Arbeitsgesellschaft im Wandel, in der ein wachsender Teil der Bevölkerung Zuflucht zu „selbständigen Tätigkeiten“ nehmen muss. Wir begegnen Menschen, denen es mit Ideenreichtum, Geduld, Witz und viel Mühe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>4. November 2010 startet Jan Peters neuer Film NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS im Kino &#8211; in Stuttgart im Cinema und EM-Kino.</p>
<p>Der Film zeigt eine Arbeitsgesellschaft im Wandel, in der ein wachsender Teil der Bevölkerung Zuflucht zu „selbständigen Tätigkeiten“ nehmen muss. Wir begegnen Menschen, denen es mit Ideenreichtum, Geduld, Witz und viel Mühe gelingt, sich trotz verschärfter Bedingungen irgendwie durchzuschlagen. (u.a. mit Henrico Frank und Susanne Wiest)<br />
<span id="more-3518"></span><br />
So führt und NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS einerseits die soziale Realität der an den  Rändern dieser Gesellschaft  und agiert andererseits in spielerischer Zuspitzung stellvertretend für eine Mittelschicht, die den drohenden Absturz stets vor Augen hat.<br />
Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist ein zentrales Thema des Films und Susanne Wiest vertritt die Idee des Grundeinkommens als sympathische Protagonistin.</p>
<p>Parallel zum Kinostart starten wir die Aktion KINO FÜR ALLE, die BezieherInnen von Hartz IV den Kinobesuch von NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS zum Tagessatz von 1,30€ für „Freizeit, Kultur und Unterhaltung“ ermöglicht. Damit wollen wir nicht nur denen die Möglichkeit geben den Film zu sehen, die sich einen Kinobesuch im Normalfall nicht leisten können, sondern auch auf einen allgemeinen Misstand in unserer Gesellschaft aufmerksam machen: Kultur sollte jedem zugänglich sein.</p>
<p>&#8220;Durch den unaufgeregten, eher neugierigen als entlarvenden Duktus des Films, der ironisch-satirische Untertöne erst auf den zweiten Blick erkennen lässt, wird man so der strukturellen Defizite im Schatten der Frankfurter Bankentürme gewahr, die eine wachsende Zahl von Menschen für immer ins gesellschaftliche Abseits befördern.&#8221; film-dienst 22/2010</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter www.nichts-ist-besser-als-gar-nichts.de.</p>
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		<title>götz</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 08:09:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bin kein Befürworter von Stuttgart21. Ich lebe auf der Alb. Es werden lediglich Argumente veröffentlicht, die über Vorteile für unsere eh schon benachteiligte Region berichten. Ich möchte aber auch Argumente über Nachteile lesen. Danke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kein Befürworter von Stuttgart21. Ich lebe auf der Alb. Es werden lediglich Argumente veröffentlicht, die über Vorteile für unsere eh schon benachteiligte Region berichten. Ich möchte aber auch Argumente über Nachteile lesen.<br />
Danke</p>
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		<title>Gutachten</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 07:45:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist doch vollkommener Unsinn anzunehmen man koenne rechtlich nichts machen gegen Stuttgart-21, nur weil der Paul Kirchhoff das im Fernseher gesagt hat. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Unter der ueberschrift &#8220;Gutachten gegen Gutachten&#8221; stand gestern in der Stuttgarter Zeitung ein sehr interessanter Artikel. Der Rechtsprofessor Georg Hermes sieht die Rechtslage demnach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch vollkommener Unsinn anzunehmen man koenne rechtlich nichts machen gegen Stuttgart-21, nur weil der Paul Kirchhoff das im Fernseher gesagt hat. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Unter der ueberschrift &#8220;Gutachten gegen Gutachten&#8221; stand gestern in der Stuttgarter Zeitung ein sehr interessanter Artikel. Der Rechtsprofessor Georg Hermes sieht die Rechtslage demnach ganz anders als Herr Paul Kirchhoff. Zitat Georg Hermes: &#8220;Es sei klar, dass das Eisenbahnrecht beim Bund liege, das Land trage aber erhebliche Kosten, damit sei es mit zustaendig.&#8221; Professor Georg Hermes laesst auch nicht gelten, dass Vertraege ewig unkuendbar sein sollen. &#8220;Das verstoeßt gegen das Demokratieprinzip.&#8221; Neue Parlamente haetten dann keine Moeglichkeiten, aus langfristigen Vertraegen herauszukommen, argumentierte Hermes. Auch den Einwand, gegen den Haushalt sei keine Volksabstimmung moeglich, laesst Hermes nicht gelten. &#8220;Dann waere eine Abstimmung ueber jedes Gesetz, das Geld kostet, ausgeschlossen.</p>
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		<title>Wut</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 14:51:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[mich macht es einfach nur wütend wenn ich sehe, wie gegen die stuttgart21-demonstranten vorgegangen wird. mir macht es angst. ich verliere das vertrauen in die polizei, in die landes- und in die bundesregierung. wo ist hier der rechtsstaat geblieben? jeder bürger hat ein recht zu demonstrieren. das vorgehen der polizei missachtet die grundrechte und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mich macht es einfach nur wütend wenn ich sehe, wie gegen die stuttgart21-demonstranten vorgegangen wird. mir macht es angst. ich verliere das vertrauen in die polizei, in die landes- und in die bundesregierung. wo ist hier der rechtsstaat geblieben? jeder bürger hat ein recht zu demonstrieren. das vorgehen der polizei missachtet die grundrechte und es ist ganz klar ein fall von körperverletzung. die regierung versucht mit gewalt ihren willen durch zu kriegen, auf kosten des volkes. wenn es sein muss, mit körperlicher gewalt gegen demonstranten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Die Gegner wollen erhalten, nicht verändern&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 18:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tdomf_00b99</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Interview mit Christoph Ingenhoven, TAZ vom 12.August 2010, von Ingo Arzt Lieber Herr Ingenhoven, der Vorwurf keine Veränderung, sondern Erhalt zu wollen, ist so alt wie die Architektur selbst. Und Ihre wiederholte Bemerkung, es würden nur die Alten protestieren: Sie sind ja selbst nicht mehr der Jüngste ebenso wie der Entwurf und vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Interview mit Christoph Ingenhoven, TAZ vom 12.August 2010, von Ingo Arzt</p>
<p>Lieber Herr Ingenhoven, der Vorwurf keine Veränderung, sondern Erhalt zu wollen, ist so alt wie die Architektur selbst. Und Ihre wiederholte Bemerkung, es würden nur die Alten protestieren: Sie sind ja selbst nicht mehr der Jüngste ebenso wie der Entwurf und vor allem das städtebauliche und verkehrstechnische Gesamtkonzept Stgt.21, denn darum geht es hier.<br />
<span id="more-2469"></span><br />
Der Bahnhof ist nur ein Teil der Planung von Stgt. 21 und ein Symbol für den Widerstand gegen ein Projekt, das die Kostensteigerungen eines Joghurts weit übersteigt! Und es geht hier nicht nur um Kostensteigerungen, sondern um die Konsequenzen, die sich hieraus und aus dem Gesamtprojekt ergeben: dazu gehört u.a., dass die Stadt Stuttgart an ihren anderen Aufgaben wie bei Kultur, Bildung und Sozialem bereits schon jetzt massiv streicht und kürzt, dass das Land Baden-Württemberg (und die DB AG) die grundgesetzliche Verpflichtung zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bezug auf gleiche Mobilitätschancen &#8211; sprich entsprechende regionale Bahnanschlüsse und Bahnverbindungen &#8211; massiv vernachlässigt, dass sich die Stadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg verpflichtet haben, nicht erzielte Grundstückserlöse aus ihren Etats (sprich Steuergeldern) zu finanzieren usw. usw. Hinzu kommt, dass die BürgerInnen dieser Stadt nur kommentatorisch und nicht rechtlich verbindlich zu diesen Planungen befragt wurden &#8211; ganz abgesehen von den vielen weiteren Details wie eine massive Einflussnahme auf die Presse. Im Übrigen handelt es sich nicht um eine Minderheit, sondern um eine Mehrheit: dies hat allein schon der Antrag auf ein BürgerInnenbegehren gezeigt, den über 60 000 statt der geforderten 25 000 BürgerInnen unterzeichnet hatten. Dass Sie ein Interesse haben zu bauen ist nachvollziehbar &#8211; dass ArchitektInnen sich in den seltensten Fällen um politische und soziale Kontexte und Konsequenzen kümmern, ist nicht nur eine Berufskrankheit, sondern Ausdruck einer nach wie vor eng geführten und eingeschränkten Perspektive dieser Disziplin. Und genau an dieser Stelle liegt der Hund sprich die &#8220;Antimodernität&#8221; begraben.</p>
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