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	<title>e-stuttgart &#187; Situation in den Kultureinrichtungen</title>
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		<title>Und nun?</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 15:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tdomf_00b99</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier herrscht verdächtige Stille. Hat jemand eine Ahnung, welche Institutionen mit welchen Kürzungen leben müssen? Oder sind schon alle in Berlin?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier herrscht verdächtige Stille. Hat jemand eine Ahnung, welche Institutionen mit welchen Kürzungen leben müssen?<br />
Oder sind schon alle in Berlin?</p>
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		<title>Kommunales Kino darf nicht sterben</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 09:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin01</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[von: Bernd Haasis, Stuttgarter Nachrichten, 16.12.2009 Der Gemeinderat ringt infolge der Finanzkrise mit dem Doppelhaushalt 2010/2011. Es muss gespart werden, und das Kommunale Kino (KoKi) könnte eines der Opfer werden. Nun schlägt die Filmszene Alarm und appelliert an die Politik, sich zur &#8220;Bedeutung der kommunalen Filmarbeit zu bekennen&#8221;. In der kürzlich gegründeten &#8220;Projektgruppe &#8220;Neues Kommunales [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2320448_0_2147_-appell-an-gemeinderat-kommunales-kino-darf-nicht-sterben.html" target="_blank">von: Bernd Haasis, Stuttgarter Nachrichten, 16.12.2009</a></p>
<p>Der Gemeinderat ringt infolge der Finanzkrise mit dem Doppelhaushalt 2010/2011. Es muss gespart werden, und das Kommunale Kino (KoKi) könnte eines der Opfer werden. Nun schlägt die Filmszene Alarm und appelliert an die Politik, sich zur &#8220;Bedeutung der kommunalen Filmarbeit zu bekennen&#8221;.<br />
<span id="more-849"></span>In der kürzlich gegründeten &#8220;Projektgruppe &#8220;Neues Kommunales Kino&#8221; versammeln sich unter Moderation der Film Commission Region Stuttgart alle, denen das Bewegtbild als Kunstform am Herzen liegt &#8211; die Filmförderung, das Trickfilmfestival, das Filmbüro, die Volkshochschule, das Haus des Dokumentarfilms und der Kunstverein, um nur einige zu nennen. Ein breites Bündnis also, das bis April 2010 eine Konzeption für einen Neustart des 2008 in die Insolvenz gegangenen KoKi vorlegen möchte.</p>
<div><script>// <![CDATA[// <![CDATA[
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<p>&#8220;Der filmische Diskurs braucht einen zentralen Ort!&#8221;, postulieren sie in einem Papier, das am Mittwoch Stadträten aller Fraktionen zuging &#8211; denn es droht der Filmriss: Die nicht abgerufenen Mittel fürs alte Kommunale Kino könnten anderweitig verteilt und keine Mittel für eine Neubelebung in den Haushalt eingestellt werden.</p>
<p>Das Problem hat mehrere Dimensionen. Das alte KoKi erfüllte lange seine Funktion als Ort für Filmkunst, Weltkino und Klassiker, bis es 1997 zum Herzstück des im früheren Amerikahaus gegründeten Filmhauses wurde. Der damalige Kulturbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) präsentierte das Projekt als großen Wurf, blieb die finanzielle und konzeptionelle Ausgestaltung aber schuldig und wurde Oberbürgermeister. Es begann eine jahrelange Hängepartie , während der die Verwaltungsaufgaben des zum Teil brachliegenden Hauses am KoKi hängenblieben, das dafür weder die Mittel noch die Kompetenz hatte.</p>
<p>Schusters Nachfolgerin Iris Jana Magdowski (CDU) mühte sich redlich, Filmkultur, Gastronomie und Bildungsangebote im Haus zu etablieren und zu fördern, scheiterte jedoch an Umbaukosten und am Widerstand ihrer eigenen Fraktion im Gemeinderat. Der inzwischen wieder abgeschaffte Medienbeauftragte Hans-Joachim Petersen siedelte dann im Alleingang den Club Bett im Erdgeschoss an, dessen jugendliche Party-Klientel bis heute keine Berührungspunkte zur Filmkultur aufweist &#8211; eine Fehlbesetzung, die das Haus seither lähmt.</p>
<p>2008 ließ die aktuelle Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU), vorher jahrelang kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, das KoKi dann in die Insolvenz gehen. Sie scheint die Filmhausidee vorerst aufgegeben zu haben und liebäugelte vorübergehend mit einer Ansiedlung des KoKi im früheren Ambo-Kino am Hauptbahnhof, das aber mit Millionenaufwand saniert werden müsste &#8211; im Angesicht der Krise wurde der Plan deshalb fallengelassen.</p>
<p>Aufseiten des alten KoKi hat es freilich auch Versäumnisse gegeben: Der Verein hat es mit einem unübersichtlichen Programm und mangelhafter Außendarstellung so weit gebracht, dass am Ende kein Publikum mehr da war, das gegen die Schließung protestiert hätte &#8211; die Institution hatte auch inhaltlich abgewirtschaftet. Für lokale Film- und Festivalmacher, denen das KoKi ein natürlicher Partner war, hat sinnvolle kommunale Filmarbeit dennoch weiterhin ihre Berechtigung. Sie spüren die Lücke und wünschen sich weiterhin ein Filmhaus als Treffpunkt und Ort der Auseinandersetzung. Gut besuchte Filmveranstaltungen mit frischen Konzepten an Orten wie Set oder Tonstudio zeigen zudem, dass Interesse am Medium gerade auch beim jüngeren Publikum vorhanden ist.<br />
<strong><br />
Die möglichen Lösungen</strong><br />
Über mögliche Lösungen wird seit einiger Zeit nachgedacht. Hier eine Auswahl:</p>
<p><strong>Filmhaus</strong><br />
Pro: Infrastruktur vorhanden, die Stadt zahlt sowieso Miete bis 2011. Die Mieter Filmbüro und Wand 5 könnten kommissarisch die Verwaltung übernehmen, die Projektgruppe die Programmierung.<br />
Contra: abgespielter Saal, Gesamtzustand des Gebäudes unattraktiv.</p>
<p><strong>Kino Delphi 2</strong><br />
Pro: renommiertes Programmkino mit entsprechendem Publikum.<br />
Contra: kleiner Saal, Gefahr der Vermischung privater und öffentlicher Interessen.</p>
<p><strong>Volkshochschule/Rotebühltreff</strong><br />
Pro: viele Zielgruppen im Haus, Erfahrung mit Kinderfilmtagen und anderen Festivals.<br />
Contra: kein echter Kinosaal, mangelnde Gesamtatmosphäre.</p>
<p><strong>Ambo-Kino</strong><br />
Pro: echter Kinosaal<br />
Contra: geschätzte Kosten für Wiederinstandsetzung: eine Million Euro. Bräuchte aufwendige Strukturen, wenig Raum für Organisation und Gastronomie.</p>
<p><strong>Württembergischer Kunstverein</strong><br />
Pro: renommierter Kulturort, Anbindung an die Medienkunst<br />
Contra: Ein Kinosaal müsste improvisiert werden, bräuchte aufwendige Strukturen.</p>
<p><strong>Set/Filmgalerie 451</strong><br />
Pro: renommierte Videothek mit Nähe zur Filmkunst, die in ihrer Lounge bereits Filmveranstaltungen macht.<br />
Contra: begrenzte Kapazität, Gefahr der Vermischung privater und öffentlicher Interessen.</p>
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		<item>
		<title>Kunstverkauf in Hamburg?</title>
		<link>http://www.e-stuttgart.org/2009/12/kunstverkauf-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 09:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Überregionale Debatte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-stuttgart.org/?p=801</guid>
		<description><![CDATA[Von: Stefan Grund, Welt Online, 11.12.2009 Der Vorgang ist in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellos: In Hamburg hat Kultursenatorin Karin von Welck den Direktor der Kunsthalle, Hubertus Gaßner, beauftragt zu prüfen, welche Kunstwerke verkauft werden können. Hintergrund ist ein Millionendefizit der Kunsthalle. Gaßner weigert sich, dem Auftrag nachzukommen: &#8220;Ich habe keine Liste erstellt, und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article5495110/Kunstverkauf-in-Hamburg.html" target="_blank">Von: Stefan Grund, Welt Online, 11.12.2009</a></strong><br />
Der Vorgang ist in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellos: In Hamburg hat Kultursenatorin Karin von Welck den Direktor der Kunsthalle, Hubertus Gaßner, beauftragt zu prüfen, welche Kunstwerke verkauft werden können. Hintergrund ist ein Millionendefizit der Kunsthalle. Gaßner weigert sich, dem Auftrag nachzukommen: &#8220;Ich habe keine Liste erstellt, und ich werde keine Liste erstellen&#8221;, sagte er am Donnerstag.</p>
<p><span id="more-801"></span>Der Direktor stellte sich damit in die Reihe seiner Vorgänger, die auf derartige Vorschläge, die bisher nie von Kultursenatoren kamen, laut Gaßner stets antworteten: &#8220;Nur über meine Leiche.&#8221; Mit guten Gründen: Wer sollte die Grenze für Begehrlichkeiten der Politik festlegen? Karin von Welck pflegt zwar die gute alte Konsensrhetorik und sagt, der Verkauf könne keine Lösung sein, schildert aber zugleich in einem Beitrag im &#8220;Hamburger Abendblatt&#8221; , wie sie sich das Verkaufsprozedere vorstellt: &#8220;Wenn also heute der Verkauf von Kunstwerken erwogen wird, sollte die Idee von externen Experten geprüft werden und die Entscheidung einem mit Experten, Politikern und Bürgern besetzten Gremium vorbehalten sein.&#8221; Den Auftrag an Gaßner erteilte die Senatorin ohne Beschluss des Stiftungsrats der Kunsthalle.</p>
<p>Mit ihrem Vorschlag entmachtet die Senatorin zudem im Handstreich die Bürgerschaft, die bisher in Hamburg allein über den Verkauf von Kunstwerken entscheiden darf. Ein solcher wäre nach den Ethischen Richtlinien des Internationalen Museumsrats ICOM der Gipfel des Kulturbanausentums, sollte vom Erlös nicht höherwertige Kunst erworben werden. Wer dagegen verstoße, sei zu ächten, so der Museumsrat. Karin von Welck, acht Jahre lang Direktorin des Reiss-Museums in Mannheim, sollte der Ehrenkodex bekannt sein. Auch gibt es in der Geschichte nur seltene Ausnahmen, etwa den Verkauf von Renoirs &#8220;Blumenstrauß&#8221; 1987 zwecks Baufinanzierung durch die Kunsthalle Bremen oder den Defizit-Ausgleich des Bonner Kunstmuseums 2001 durch die Veräußerung eines Baselitz-Gemäldes. Die kulturpolitische Sprecherin der Regierungsfraktion, Brigitta Martens (CDU), kritisiert den Verkauf von Kunstwerken zur Deckung laufender Kosten als &#8220;Verrat an der Aufgabe der Museen&#8221;. Karin von Welck hat sich mit ihrem Vorgehen ins Abseits gestellt</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Protest: Kein Kahlschlag der Kultur in Wuppertal!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tdomf_00b99</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Überregionale Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[überegionale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Protest – Unterschriftensammlung Quelle: Verdi http://medien-kunst-industrie.verdi.de/bereich_kunst_und_kultur/kunst_und_kultur/mehrwertkultur Düsseldorf, 24. November 2009: Der Wuppertaler Stadtrat hat beschlossen, das Schauspielhaus in Wuppertal entgegen der bisherigen Planung nicht zu sanieren. Gleichzeitig sollen zwei Mill. Euro jährlich eingespart werden. Aus Verlautbarungen des Oberbürgermeisters lässt sich entnehmen, dass das Sprechtheater in Wuppertal insgesamt zur Disposition steht und auch andere Sparten eingeschränkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Protest – Unterschriftensammlung</strong><br />
Quelle: Verdi<br />
<a href="http://medien-kunst-industrie.verdi.de/bereich_kunst_und_kultur/kunst_und_kultur/mehrwertkultur" target="_blank">http://medien-kunst-industrie.verdi.de/bereich_kunst_und_kultur/kunst_und_kultur/mehrwertkultur</a></p>
<div>
<p>Düsseldorf, 24. November 2009: Der Wuppertaler Stadtrat hat beschlossen, das Schauspielhaus in Wuppertal entgegen der bisherigen Planung nicht zu sanieren. Gleichzeitig sollen zwei Mill. Euro jährlich eingespart werden. Aus Verlautbarungen des Oberbürgermeisters lässt sich entnehmen, dass das Sprechtheater in Wuppertal insgesamt zur Disposition steht und auch andere Sparten eingeschränkt werden sollen.<br />
<span id="more-786"></span></p>
<p>Als Beschäftigte, Betriebs- oder Personalräte fordern wir die Verantwortlichen auf, diesen Beschluss zu revidieren und langfristig die Kultureinrichtungen in Wuppertal zu sichern. Wir werden gemeinsam dafür kämpfen, dass die Kultur nicht zum Spielball einer verfehlten Finanzpolitik verkommt – weder in Wuppertal, noch in anderen Städten.<br />
&#8230;</p></div>
<div>
<div style="width: 250px;">
<p>Unterschriftensammlung</p>
<p>Die vollständige Information sowie eine Unterschriftenliste zur Dokumentation der Unterstützung des Protests kann auf den Internetseiten der <a href="http://darstellende-kunst.verdi.de/aktuelles/pressemeldungen/wuppertal" target="_blank">Fachgruppe Darstellende Kunst </a>eingesehen und geladen werden.</p>
<p>Unterschriften sammeln!<br />
bis 11. Dezember 2009</p></div>
</div>
<div>
<p>Die geplanten Maßnahmen in Wuppertal reihen sich nahtlos ein in die Vorgänge in anderen Städten. So sollen beispielsweise in Oberhausen, Hagen und Gelsenkirchen im Zuge von Haushaltssicherungskonzepten erfolgreiche Theater ebenfalls auf den Prüfstand.</p>
<p>Wir fordern die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen auf, im Rahmen der Kommunalaufsicht ihrem Verfassungsauftrag zur Förderung von Kunst und Kultur und ihrer Koalitionsaussage gerecht zu werden. Kunst und Kultur muss endlich zur Pflichtaufgabe der Kommunen werden und den Städten und Gemeinden muss die dazu notwendige Finanzausstattung zur Verfügung stehen.</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schauspiel Wuppertal</title>
		<link>http://www.e-stuttgart.org/2009/12/schauspiel-wuppertal/</link>
		<comments>http://www.e-stuttgart.org/2009/12/schauspiel-wuppertal/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tdomf_00b99</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Überregionale Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[überegionale Solidarität]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt seit ca. 2 Wochen eine Facebook Gruppe: Wuppertaler Schauspielhaus retten! http://www.facebook.com/home.php?filter=lf#/group.php?gid=183648419556&#38;ref=nf Dort wurde heute die Unterschriftenliste: Protest – Unterschriftensammlung Kein Kahlschlag der Kultur in Wuppertal! veröffentlicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt seit ca. 2 Wochen eine Facebook Gruppe:</p>
<p>Wuppertaler Schauspielhaus retten!</p>
<p>http://www.facebook.com/home.php?filter=lf#/group.php?gid=183648419556&amp;ref=nf</p>
<p>Dort wurde heute die Unterschriftenliste:</p>
<p>Protest – Unterschriftensammlung<br />
Kein Kahlschlag der Kultur in Wuppertal!<br />
veröffentlicht!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der große Ausverkauf</title>
		<link>http://www.e-stuttgart.org/2009/12/der-grose-ausverkauf/</link>
		<comments>http://www.e-stuttgart.org/2009/12/der-grose-ausverkauf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 09:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Überregionale Debatte]]></category>

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		<description><![CDATA[Sollen Museen ihre Sammlungsstücke veräußern, um dem Ruin zu entgehen? Das Beispiel Hamburg von: Hanno Rauterberg in Die Zeit, 3.12.2009 Die Hamburger Museen sind am Ende, und wenn es nach den Regeln der Marktwirtschaft ginge, müssten sie noch heute zumachen, für immer. Doch keines wird geschlossen, und das allein gilt schon als Erfolg. Während sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sollen Museen ihre Sammlungsstücke veräußern, um dem Ruin zu entgehen? Das Beispiel Hamburg</strong><br />
<a href="http://www.zeit.de/2009/50/Hamburger-Museen?page=1" target="_blank">von: Hanno Rauterberg in Die Zeit, 3.12.2009</a></p>
<p>Die Hamburger Museen sind am Ende, und wenn es nach den Regeln der Marktwirtschaft ginge, müssten sie noch heute zumachen, für immer. Doch keines wird geschlossen, und das allein gilt schon als Erfolg. Während sich die Stadt Hamburg vorige Woche ein Sparprogramm in Milliardenhöhe verordnet hat und viele über die scharfen Schnitte klagen, bleiben die Museen weitgehend verschont. Sie müssen jede fünfte Stelle streichen, mehr nicht. Ein Bankrott ist es dennoch.<br />
<span id="more-777"></span></p>
<p>Wohl in keiner anderen Stadt lässt sich derzeit so eindrucksvoll wie in Hamburg beobachten, was vielen deutschen Museen bevorsteht: Sie werden kaputt geschrumpft. Niemand droht offiziell mit Schließung, und doch ist das Aus allgegenwärtig: das Aushöhlen, Ausdünnen, womöglich bald der Ausverkauf. Räumt die Depots, veräußert Teile eurer Sammlung, nur so kommt ihr wieder zu Geld! Immer lauter werden in Hamburg die Stimmen, die von den Museen verlangen, sich selbst zu Markte zu tragen.</p>
<p>Hubertus Gaßner ist nicht zu beneiden. Er arbeitet in einer der reichsten Städte der Republik, leitet eines der größten Kunstmuseen, die Hamburger Kunsthalle – und weiß doch kaum, wie er im nächsten Monat den Strom bezahlen soll. Er hat keinen festen Etat für Ausstellungen, er hat auch kein Geld für Forschung, selbst für wichtige Restaurierungen braucht er einen Sponsor. Und wenn Gaßner ein Bild oder eine Skulptur kaufen möchte, muss er erst einmal jemanden finden, der ihm den Kauf finanziert. Manchmal gelingt ihm das auch, im vorigen Jahr zum Beispiel, als er zwei Bilder von Christoffer Wilhelm Eckersberg erwerben konnte, einem der wichtigsten dänischen Maler des 19. Jahrhunderts. Zeigen allerdings konnte Gaßner die Werke nicht, denn selbst für gute Bilderrahmen fehlt ihm das Geld.</p>
<p>Rund eine Million Euro Schulden hat die Kunsthalle im vorigen Jahr gemacht, für dieses Jahr wurden zwischenzeitlich fast 1,5 Millionen gemeldet. Und den meisten anderen der insgesamt sieben städtischen Museen in Hamburg ergeht es nicht besser. Erst vor zwei Jahren waren sie entschuldet worden, mehr als 13 Millionen Euro hatte die Kultursenatorin Karin von Welck dafür aufgebracht. Doch schon wieder sind die Museen tief ins Defizit gerutscht, wie kürzlich bekannt wurde. Schon wieder fehlen sechs Millionen. In der Stadt beginnt es böse zu grummeln.</p>
<p>Seit genau zehn Jahren werden die Hamburger Museen als Stiftungen geführt. Das hat den Vorteil, dass sie ihr Geld selbstbestimmter ausgeben können als zuvor. Doch gibt es auch einen gravierenden Nachteil: Die Museen werden nun oftmals wie Unternehmen behandelt und nach ökonomischer Logik bewertet. Während in jenen Städten, die ihre Kunsthäuser den Kulturämtern unterordnen, mögliche Defizite im Dickicht der Haushalte verborgen bleiben, herrscht in Hamburg Transparenz – und harsch wird über ihre Lage diskutiert. »Die Museen müssen sich ganz warm anziehen«, sagt zum Beispiel Karl-Heinz Ehlers.</p>
<p>Ehlers ist einflussreich, saß 35 Jahre lang für die CDU in der Bürgerschaft, noch heute berät er als Sprecher der Kulturdeputation den Senat. Er will nicht verstehen, warum die Museen mit ihrem Geld nicht auskommen – und weiß, wie sich die Misere lösen ließe: »Ich glaube, dass Bilder sich im Foyer von Unternehmen einer größeren Aufmerksamkeit erfreuen als im Keller der Kunsthalle«, sagt Ehlers. Einzelne Werke zu verkaufen zahle sich also gleich dreifach aus: für den Käufer, für die Kunst und für das Museum.</p>
<p>Der Kunsthallen-Direktor Gaßner will sich zu solchen Vorschlägen nicht äußern. Dabei wird er auch im eigenen Haus zum Verkauf gedrängt, von seinem Stiftungsrat, der als Aufsichtsgremium die Kunsthalle kontrolliert. Von diesem wurde Gaßner sogar aufgefordert, eine Liste aller entbehrlichen Kunstwerke vorzulegen.</p>
<p>»Bislang gibt es diese Liste noch nicht«, sagt Jürgen Blankenburg, einer der insgesamt zwölf Stiftungsräte. »Doch wird der Kunsthalle kaum etwas anderes übrig bleiben, als sich von manchen Werken zu trennen.« Das Museum sei chronisch unterfinanziert und brauchte dringend eine Etaterhöhung, sagt Blankenburg. Daran sei im Moment aber nicht zu denken, und so habe der Stiftungsrat andere Optionen geprüft, um die Schulden abzubauen und neue Schulden zu verhindern. »Was sollen wir machen? Die Klos nur noch einmal in der Woche putzen? In den Sommerferien schließen? Den Eintritt verdoppeln?«, fragt Blankenburg. Von der Kulturbehörde werde mitunter vorgeschlagen, einfach weniger Ausstellungen zu zeigen, auch damit ließe sich sparen. Doch was wären die Folgen? Weil nur fünf bis zehn Prozent der Besucher kommen, um die ständige Sammlung zu sehen, würde sich die Zahl verkaufter Tickets drastisch reduzieren. Die Kunsthalle geriete in eine steile Abwärtsspirale, hätte noch weniger Geld, könnte noch weniger Ausstellungen zeigen, was wiederum weniger Einnahmen zur Folge hätte.</p>
<p>Und Drittmittel? Warum bemüht sich die Kunsthalle nicht intensiver um Sponsoren? Da erzählt Blankenburg, wie der Kunsthallen-Direktor Gaßner im vorigen Jahr eigens nach Korea flog, weil dort ein Scheck in Millionenhöhe auf ihn wartete, ausgestellt von einem Sponsor. Gaßner wollte damit eine Picasso-Schau finanzieren. Am Morgen vor der Übergabezeremonie saß er im Hotel beim Frühstück, da setzten sich zwei Abgesandte des Sponsors zu ihm, drucksten erst herum und gestanden Gaßner schließlich, mit dem Scheck könne es nun doch leider nichts werden. Am Tag zuvor war die Lehman-Bank kollabiert. Die Picasso-Schau tat es ebenfalls.</p>
<p>Auch deutsche Sponsoren seien kaum mehr zu gewinnen, sagt Blankenburg. Diese Art der Förderung sei »total zusammengebrochen«. Und schon deshalb müsse sich die Kunsthalle damit anfreunden, einen Teil ihrer Sammlung zu verkaufen, die acht Bilder von Gerhard Richter zum Beispiel. »Viele sagen, Richter sei total überschätzt und die Preise würden bald sinken. Aus meiner Sicht wäre es jetzt der richtige Zeitpunkt, sich von den Bildern zu trennen.« So könnten 40, vielleicht sogar 50 Millionen Euro zusammenkommen, genug, um der Kunsthalle zu einem Kapitalstock und zu mehr Unabhängigkeit von der Politik zu verhelfen. Bislang beträgt das Stiftungskapital 51 Cent, und zwei Drittel des Etats zahlt die Behörde.</p>
<p>Die Kultursenatorin hat sich bislang gegen solche Verkaufspläne gewehrt, doch sind es keineswegs nur mehr Politiker oder Aufsichtsräte, die darüber nachdenken. So kann sich Lisa Kosok, die gleich vier kultur- und stadthistorischen Museen in Hamburg vorsteht, die Veräußerung einzelner Sammlungsstücke durchaus vorstellen. In den USA oder in den Niederlanden sei dies längst üblich, und dort gebe es durchaus vernünftige Regeln, nach denen solche Verkäufe abgewickelt würden. Ähnlich hätte auch Kosoks Kollegin Sabine Schulze, die das auch überregional bedeutende Museum für Kunst und Gewerbe leitet, nichts einzuwenden gegen den Verkauf einzelner Silbertabletts, Fotografien oder Designersessel. »Wir brauchen nicht für jede stilistische Detailentwicklung ein Belegstück«, sagt Schulze. Anders als bei einer Kunstsammlung handele es sich bei den Exponaten ihres Museums in der Regel nicht um Unikate, im Zweifel könne man sie leichter wiederbeschaffen. Allerdings warnt sie auch davor, die öffentliche Hand aus ihrer Verpflichtung zu entlassen. Verkäufe dürften nur dazu dienen, die Museumsstiftung zu stärken. »Ansonsten ist von den Sammlungen bald nicht mehr viel übrig.«</p>
<p>Doch ist nicht heute schon die Erosion beängstigend? Sind die Museen noch Museen? Schulze kann drei ihrer acht Kuratorenstellen nicht besetzen, weiß nicht, woher sie das Geld für Vitrinen und Leuchten und neues Parkett nehmen soll, von großen eigenen Ausstellungen ganz zu schweigen. Wo es aber am Selbstverständlichen mangelt, wo das Museum kein Ort der Forschung und Pflege mehr ist, wo von Bildung kaum mehr die Rede sein kann und alle Aufmerksamkeit sich auf die Spektakelschauen richtet, da verliert das Museum seine Identität und gleicht mehr und mehr einer x-beliebigen Ausstellungshalle. Seine Aufgabe als Archiv, als kulturelles Gedächtnis, als Ort gesellschaftlicher Selbstreflexion büßt es ein. Eine kunterbunte Tutanchamun-Ausstellung, komplett aus Sperrholzkulissen zusammengezimmert und privat organisiert, zieht derzeit in Hamburg Zehntausende an. Was soll man da noch in teure Wissenschaftler investieren? Wozu noch eine eigene Sammlung von Originalen unterhalten?</p>
<p>In Hamburg lässt sich studieren, was passiert, wenn man die Museen aushungert. Wenn man nur noch auf Quoten und aufs Geld schaut. Dann löst sich ihre Bedeutung auf in ökonomische Kennziffern, dann schwindet die Wertschätzung, und schließlich schwinden die Werte selbst. Nichts sind die Museen ohne ihren ideellen Kern, ohne die gelebte Überzeugung, dass wir nicht allein aus dem Heute leben. Wer dieses Ideal verrät, kann auch verkaufen. Am besten gleich alles.</p>
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		<title>Es tut sich was!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 10:14:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Projektgruppe &#8220;Neues Kommunales Kino – Wir sind das KoKi&#8221; gegründet Die Film Commission Region Stuttgart hat am Mo, 30.11 Vertreter filmrelevanter Institutionen in der Region Stuttgart, u.a. aus den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Filmförderung, Filmfestivals, Filmkunst, Filmproduktion, Stadtteilkinos, … zu einem 1. Treffen eines Arbeitskreises Film eingeladen. Der Einladung sind ca. 30 Vertreter gefolgt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Projektgruppe &#8220;Neues Kommunales Kino – Wir sind das KoKi&#8221; gegründet</strong></p>
<p>Die Film Commission Region Stuttgart hat am Mo, 30.11 Vertreter filmrelevanter Institutionen in der Region Stuttgart, u.a. aus den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Filmförderung, Filmfestivals, Filmkunst, Filmproduktion, Stadtteilkinos, … zu einem 1. Treffen eines Arbeitskreises Film eingeladen.<br />
Der Einladung sind ca. 30 Vertreter gefolgt, die Institutionen waren nahezu vollständig anwesend. Gemeinsam wurde Folgendes beschlossen:</p>
<p>· Regelmäßige Treffen des Arbeitskreises Film zur Vernetzung filmrelevanter Institutionen und strategischen, strukturellen Entwicklung des Filmbereichs in der Region Stuttgart</p>
<p>· Gründung der Projektgruppe „Neues Kommunales Kino – Wir sind das KoKi“<br />
<span id="more-711"></span></p>
<p>Gerne möchten wir zur aktuellen Diskussion über das Kommunale Kino folgende, gemeinsame Stellungsnahme abgeben:</p>
<p><strong>Stuttgarter Appell</strong><br />
Die Teilnehmer stellen sich geschlossen hinter die Forderungen des Stuttgarter Appells.<br />
Kulturbereich, Bildung und Soziales sind aus der Spardebatte auszunehmen, da diese Bereiche unabdingbar mit der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und zentralen sinnstiftenden Ideen wie Identität, Integration, Internationalität und Innovation verknüpft sind!</p>
<p><strong>Projektgruppe „Neues Kommunales Kino – Wir sind das KoKi“</strong><br />
In der Projektgruppe „Neues Kommunales Kino – Wir sind das KoKi“ wird eine Träger- und Unterstützerfunktion für ein neues Kommunales Kino in Stuttgart entstehen, welches breit in den Stuttgarter Kultur- und Bildungsinstitutionen verankert ist, und die Unabhängigkeit und Qualität des Kommunalen Kinos langfristig sichert. Ein Gesamtkonzept, das die mit einem Kommunalen Kino verbundene kulturpolitische und von der öffentlichen Hand zu verantwortende Aufgabenstellung sowie die damit verbundene kuratorische Arbeit eines erfahrenen und kompetenten Kinomachers voraussetzt, aber auch Freiraum für bürgerschaftliches Engagement lässt.<br />
Ein durchdachter, konzeptioneller Neuanfang mit breiter Basis, keine Weiterführung, keine Schnellschüsse!</p>
<p><strong>Kommunales Kino in Stuttgart – Andere Filme anders zeigen</strong><br />
Ein Kommunales Kino ist ein sozialer Ort, für Experimente, für intermediale Präsentations- und<br />
Kinoformen, für den Filmnachwuchs an den Hochschulen, für die thematisch vielfältigen Festivals, für<br />
die lebendige Vermittlung von Filmgeschichte, eine Galerie der Filmkunst, ein Ort der<br />
Kommunikation und des Diskurses zwischen Kino-, Filmemacher und Publikum. Ein Kommunales Kino<br />
formiert Kommunen, bildet Gemeinschaft. Ein Kommunales Kino beleuchtet aktuelle und zukünftige Medienentwicklungen und blickt auf film- und medienkulturelle Aspekte, aber auch wirtschaftliche<br />
Phänomene, z.B. Film und Medien als Teil der Kreativwirtschaft. Ein Kommunales Kino ist durch<br />
medienpädagogische Angebote eine Schule des Sehens – unabhängig von ökonomischen und politischen Interessen, in unserer von Medien durchdrungenen Gesellschaft wichtiger denn je. Ein<br />
Kommunales Kino ist mit den Möglichkeiten eines kommerziellen Kinobetreibers nicht zu vereinen.</p>
<p><strong>Kommunales Kino in Stuttgart – der Ort</strong><br />
Kommunales Kino ist mehr als das Abspielen von Filmen, mehr als die Buchung von Leinwänden. Der Spielort ist die entscheidende Erfolgskomponente – als Erlebnis- und Kommunikationsraum, als „Kino<br />
in der Stadt für die Stadt“. Die langfristige Spielort-Frage muss grundsätzlich neu gemeinsam geklärt werden, zwischenzeitlich wäre die Installation einer temporären Spiellösung anzudenken und vorhandene Möglichkeiten auszuloten.</p>
<p><strong>Kommunikation und Transparenz</strong><br />
Die Projektgruppe wird Ideen und Konzepte dialogisch und transparent mit dem Gemeinderat, der Kulturbürgermeisterin und dem Kulturamt austauschen und die fachliche Expertise gerne beratend einbringen.<br />
Die Projektgruppe &#8220;Neues Kommunales Kino&#8221; wird der thematische Ansprechpartner für Politik und Verwaltung: Zunächst Klärung der Trägerstruktur und der Rechtsform gemeinsam mit der<br />
inhaltlichen Vision, dann die Spielortfrage, dann der Spielbetrieb. Gemeinsam geht es schrittweise voran!</p>
<p><strong>Finanzierung &amp; Mittelsicherung</strong><br />
Die momentane, prekäre Situation bietet gleichzeitig die einmalige Chance, das Kommunale Kino langfristig auf die richtigen Schienen zu setzen und durch die Integration von Stuttgarter Kultur- und Bildungsinstitutionen in die Projektgruppe &#8220;Kommunales Kino&#8221; die Programmvielfalt und –qualität, aber auch die spartenübergreifende Zusammenarbeit sicherzustellen. Wir geben die Empfehlung an die Mitglieder des Gemeinderates, die für das Kommunale Kino bisher eingestellten Haushaltsmittel auch in den Jahren 2010 und 2011 einzustellen und so die Voraussetzung für eine Finanzierung zu schaffen.</p>
<p><strong>Projektgruppe „Neues Kommunales Kino“:</strong></p>
<p>Arpad, Kerim (Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V., Geschäftsführer)</p>
<p>Basgier, Thomas (Universität Zürich, Dozent am filmwissenschaftlichen Institut, freier Autor,<br />
Journalist und Kurator, bisheriger Berater der Stadt Stuttgart hinsichtlich des Neuanfangs der<br />
kommunalen Kinoarbeit)</p>
<p>Christ, Hans D. (Württembergischer Kunstverein, Co-Direktor)</p>
<p>Dreher, Christoph (Merz Akademie, Professor)</p>
<p>Dosch, Christian (Film Commission Region Stuttgart, Leitung)</p>
<p>Helwerth, Hanns-Georg (Landesmedienzentrum Ba-Wü, Referatsleiter)</p>
<p>Hoff, Reiner (LKK Landesverband der Kommunalen Kinos Baden-Württemberg, Vorstandsmitglied<br />
/ BJF Baden-Württemberg im Bundesverband Jugend und Film e.V., Geschäftsführer BW)</p>
<p>Gassner, Marianne (Sachkundige Bürgerin, Arbeitskreis für Kultur und Medien der Stadt Stuttgart)</p>
<p>Klett, Bettina (Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, Geschäftsbereichsleiterin Kreativwirtschaft)</p>
<p>Kohm, Roland (Evangelisches Medienhaus GmbH)</p>
<p>Krauss, Dieter (MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Mitglied der Geschäftsleitung)</p>
<p>Loos, Iris (VHS Stuttgart, Leiterin des Fachbereichs Film und Medien)</p>
<p>Lumpp, Dittmar (Film- und Medienfestival GmbH, Kaufmännischer Geschäftsführer)</p>
<p>Mahn, Oliver (Filmbüro Baden-Württemberg e.V., 1. Vorstand / Festivalleiter)</p>
<p>Mikasch-Köthner, Dagmar (VHS Stuttgart, Direktorin)</p>
<p>Reling, Stefanie (Wand 5 e.V., 1. Vorstand)</p>
<p>Rühle, Petra (Stadtteilkino Stuttgart e.V., Gründungsmitglied, PR, Programmausschuss)</p>
<p>Schnell, Constantin (LKK Landesverband der Kommunalen Kinos Baden-Württemberg,<br />
Vorstandsmitglied)</p>
<p>Wegenast, Ulrich (Film- und Medienfestival GmbH, Künstlerischer Geschäftsführer)<br />
(Weitere Teilnehmer angefragt)</p>
<p>Unterstützer der Projektgruppe Kommunales Kino:</p>
<p>Bea Kießlinger (Arbeitskreis Freie Tanz- und Theaterschaffende)</p>
<p>Prof. Mini Schulz (Musikhochschule Stuttgart, Professor)</p>
<p>Paul Woog (Leitung Popbüro Region Stuttgart)</p>
<p>Prof. Dr. Renate Brosch (Universität Stuttgart)</p>
<p>Petra von Olschowski (Geschäftsführerin Kunststiftung Baden-Württemberg GmbH)</p>
<p>Jean-Baptiste Joly (Leiter Akademie Schloss Solitude)<br />
(Weitere Unterstützer angefragt)</p>
<p><strong>Koordination:</strong><br />
Film Commission Region Stuttgart<br />
Christian Dosch<br />
Breitscheidstr. 4<br />
70174 Stuttgart<br />
Tel. 0711 – 25 94 43 – 0<br />
Fax 0711 – 25 94 43 – 33<br />
Email: christian.dosch@region-stuttgart.de</p>
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		<title>Stellungnahme zu den geplanten Haushaltskürzungen der Stadt Stuttgart 2009/2010</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 09:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin01</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Akademie für gesprochenes Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzung]]></category>

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		<description><![CDATA[von: Akademie für gesprochenes Wort Die Akademie für gesprochenes Wort, eine als gemeinnützig anerkannte Stiftung, übernimmt wesentliche kultur- und bildungspolitischen Aufgaben und wehrt sich deshalb gegen die geplanten Beschlüsse der Stadt Stuttgart. Konkret gründet die Legitimation der Akademie in sorgfältig und nachhaltig initiierten Projekten, wie den Internationalen Stuttgarter Stimmtagen, dem professionellen Sprecherensemble als Mittel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.gesprochenes-wort.de/Stellungnahme_AfgW.pdf"><strong>von: Akademie für gesprochenes Wort</strong></a></p>
<p>Die Akademie für gesprochenes Wort, eine als gemeinnützig anerkannte Stiftung, übernimmt wesentliche<br />
kultur- und bildungspolitischen Aufgaben und wehrt sich deshalb gegen die geplanten Beschlüsse der<br />
Stadt Stuttgart.<br />
<span id="more-580"></span>Konkret gründet die Legitimation der Akademie in sorgfältig und nachhaltig initiierten Projekten, wie den<br />
Internationalen Stuttgarter Stimmtagen, dem professionellen Sprecherensemble als Mittel der<br />
künstlerischen Nachwuchsförderung und einschlägigen Initiativen zur sprachlichen Frühförderung.<br />
Allesamt verleihen sie der Akademie deutschlandweiten Alleinstellungscharakter. Dieser Stellenwert<br />
wurde der Akademie jüngst noch anlässlich des 15jährigen Bestehens der Akademie von vielen<br />
öffentlichen und privaten Persönlichkeiten bestätigt.</p>
<p>Wir sind uns bewusst, dass die Stadt Stuttgart zur aktuellen Haushaltskonsolidierung auch in der<br />
Kulturförderung Kürzungen vornehmen muss, sind aber bestürzt über die radikale Streichung der Mittel<br />
für einzelne Institutionen, wie der Akademie für gesprochenes Wort. Die tatsächliche Einstellung der<br />
städtischen Zuschüsse würde gerade die genannten Kernbereiche der Akademie betreffen und in Folge<br />
zur Handlungsunfähigkeit und Aufgabe der Aktivitäten der Akademie führen.</p>
<p>Diese drastische Darstellung der Konsequenzen aus den städtischen Sparplänen lassen sich auch mit<br />
abzusehenden Folgeprozessen begründen, wie die drohende Kürzung von Landeszuschüssen und<br />
verringerten Spendeneinnahmen durch private Förderer. Die geplanten öffentlichen Streichungen<br />
suggerieren eine verminderte Wertschätzung der Akademiearbeit und wirken privatem Engagement<br />
kontraproduktiv entgegen.</p>
<p>Die Akademie erhält bisher von der Stadt eine jährliche Förderung von 55.000 €. Dies entspricht in<br />
Stimmtagejahren ca. 1/5, in den Zwischenjahren ca. 1/4 unseres jährlichen Haushalts. Im Sinne einer<br />
kooperativen Demokratie und einer aktivierenden Kulturpolitik legen wir seit Bestehen der Akademie<br />
großen Wert auf das Erwirtschaften eigener Einnahmen und dem Engagement aus der Bürgerschaft.<br />
Wir bitten die Verantwortlichen der Stadt Stuttgart, dieses, den aktuellen Herausforderungen durchaus<br />
gerechtwerdende Selbstverständnis auch weiterhin zu unterstützten!</p>
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		<title>Verantwortung für die kulturelle Vielfalt der Stadt tragen!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 09:31:43 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.]]></category>

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		<description><![CDATA[von: Suse Kletzin, Vorstand, Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. Wir alle tragen Verantwortung. Verantwortung tragen die Kulturschaffenden für die Qualität ihrer Arbeit. Verantwortung tragen die vielen angestellten und ehrenamtlichen Helfer, die Kulturereignisse erlebbar machen. Verantwortung tragen Mitglieder und Funktionäre der Vereine für das funktionierende kulturelle Leben der Stadt. Verantwortung tragen die Journalisten, die über diese Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von: Suse Kletzin, Vorstand, Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.</strong></p>
<p>Wir alle tragen Verantwortung.</p>
<p>Verantwortung tragen die Kulturschaffenden für die Qualität ihrer Arbeit.<br />
Verantwortung tragen die vielen angestellten und ehrenamtlichen Helfer, die Kulturereignisse erlebbar machen.<br />
Verantwortung tragen Mitglieder und Funktionäre der Vereine für das   funktionierende kulturelle Leben der Stadt.<br />
Verantwortung tragen die Journalisten, die über diese Arbeit berichten.<br />
<span id="more-551"></span><br />
Verantwortung tragen die Besucher durch ihr Interesse und ihre Wertschätzung.<br />
Verantwortung tragen die Stiftungen und Sponsoren, die kulturelle Ereignisse finanziell unterstützen.<br />
Verantwortung tragen die Verwaltungsspitzen einer Stadt für Pflege und Erhalt der kulturellen Vielfalt.<br />
Verantwortung tragen die gewählten Volksvertreter bei der gerechten und sinnvollen Verteilung der Gelder für Bildung, Kultur, Sport und Entwicklung des Gemeinwesens.</p>
<p>Verantwortung tragen alle, die sich für das <strong>Weissenhofmuseum</strong> engagieren und es für die Öffentlichkeit zugänglich halten. Der Verein Freunde der Weissenhofsiedlung betreibt das Museum seit Oktober 2006 und investiert viel Mühe und Geld in die Öffentlichkeitsarbeit um das Ziel zu erreichen, 20.000 Besuchern pro Jahr ein besonderes kulturelles Erlebnis zu bieten. Ohne die ausreichende finanzielle Unterstützung der Stadt wird er seine Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können und die Vereinsvorstände riskieren eine finanzielle Schieflage des Vereins.</p>
<p>Übernehmen auch Sie Verantwortung und setzen Sie sich mit uns ein gegen eine kulturelle Verarmung der Stadt und gegen die Missachtung von ehrenamtlichem Engagement. Protestieren Sie mit uns am 19.11. bei der Artparade gegen die Kulturpolitik der Stadt.</p>
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		<item>
		<title>Wir sind Kultur!</title>
		<link>http://www.e-stuttgart.org/2009/11/wir-sind-kultur/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 13:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tdomf_00b99</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Situation in den Kultureinrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Staatstheater Stuttgart stehen als kulturelle Leuchttürme in einer besonderen Verantwortung für das vielfältige Kulturleben in Stuttgart. Viele Künstler anderer Gruppen und Ensembles arbeiten an unseren Produktionen künstlerisch mit. Wie auch umgekehrt unsere Künstler und Techniker bei unterschiedlichen Konzerten, Ausstellungen oder Inszenierungen anderer Veranstalter beteiligt sind. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Hilfeleistungen und Kooperationen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatstheater Stuttgart stehen als kulturelle Leuchttürme in einer besonderen Verantwortung für das vielfältige Kulturleben in Stuttgart. Viele Künstler anderer Gruppen und Ensembles arbeiten an unseren Produktionen künstlerisch mit. Wie auch umgekehrt unsere Künstler und Techniker bei unterschiedlichen Konzerten, Ausstellungen oder Inszenierungen anderer Veranstalter beteiligt sind. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Hilfeleistungen und Kooperationen. Wir gestalten das Kulturleben dieser Stadt also aktiv mit.<br />
<span id="more-522"></span><br />
Das Hereinbrechen der Kürzungen in das Kulturleben der Stadt Stuttgart kommt einer Katastrophe gleich – sie sollten nicht tatenlos hingenommen werden. Die Finanzkrise ist kein kulturelles Problem. So groß die Not der Stadtverwaltung auch sein mag, sie rechtfertigt nicht einen solchen administrativen Akt. Existenzielle Entscheidungen müssen sensibel getroffen werden. Die betroffenen Theater, Museen und Musikensembles hätten schon früher von den politisch Verantwortlichen persönlich angesprochen werden müssen.</p>
<p>Notwendig ist jetzt vor den drohenden Kürzungen eine Solidarität zwischen allen Künstlern und Kulturschaffenden in der Not. Regisseure, Maler, Bildhauer, Sänger, Schauspieler, Schriftsteller und Musiker sollten darüber nachdenken ihr Netzwerk als kulturpolitisches Instrument zu nutzen. Es sollte nicht nur der Nachbarschaftshilfe dienen, sondern als öffentliche Organisation kritisch und transparent an der Zukunft dieser Stadt politisch mitarbeiten.</p>
<p>Eine gemeinsam geführte inhaltliche Diskussion tut Not. Das ist nicht unanstrengend. Doch es lohnt sich, denn: Steht Kultur nicht für eine offene Diskussion und Auseinandersetzung?  Und noch eins: Sind die Künstler und Kulturschaffenden nicht die „Spezialisten“, die wissen wie heikle Fragen unserer Gesellschaft erkannt und angegangen werden müssen? Die Politik braucht uns also mehr denn je!</p>
<p>Die Frage wie und welche Kultur es hier geben soll, müssen auch wir den Räten dieser Stadt vorgeben. Folgende Themen könnten in Zukunft regelmäßig diskutiert werden:</p>
<p>1. Wie können Räume in denen Theater, Musik, bildende Kunst und Literatur stattfindet, erhalten bzw. neu geschaffen werden? (Stichwort: Stadt- und Raumplanung, Stuttgart 21)</p>
<p>2. Ist das Kulturamt als verlängerter Arm des Stadtrates kompetent genug mit den Künstlern zusammen kulturpolitische Themen zu setzen und zu moderieren?</p>
<p>3. Was bedeutet Stadtmarketing und inwiefern spielt die Kultur darin eine Rolle?</p>
<p>4. Gibt es gemeinsame Initiativen, die auch gemeinsame Finanzierungen ermöglichen, so dass materielle Entlastungen zugunsten von mehr Kultur möglich sind? (Marketing, Kartenverkauf, Unterkunft, etc.)</p>
<p>Die angefangenen Gesprächsrunden sollten in diesem Sinne weitergeführt werden, Ausschüsse gebildet und deren Vertreter in den Stadtrat geschickt werden. Politische Arbeit für den Erhalt unserer Kulturlandschaft ist gefragter denn je.</p>
<p>Xavier Zuber 11.11.09</p>
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