Posted: Donnerstag 5 November 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Kommunales Kino, Stadtteilkino | No Comments »
Die Idee Hindenburgbau ist gestorben, die für ein Kommunales Kino eingeplanten Gelder sollen bis auf weiteres eingefroren werden. Ganz Stuttgart wird zur kommunalen Kinowüste…
Ganz Stuttgart? Nein, tief im Süden, in Heslach, und im Kessel von Botnang kämpft ein wackeres Völkchen für den Erhalt der Filmkultur in Stuttgart!
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Posted: Samstag 31 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Presse, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Art Parade, Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Kulturwirtschaft, Oratorienchor, Schillergesellschaft, Stuttgart 21, Susanne Eisenmann, Württembergischer Kunstverein | 1 Comment »
Von: Tobias Timm, in Die Zeit, 29.10.2009 (Jetzt auch online)
Es droht nichts Geringeres als der ganz große Kahlschlag. Im kommenden Jahr trifft es erst mal die fein verästelten Wurzeln: Die kleinen Kulturinitiativen in den Kommunen sollen kaputtgespart werden. Der Oratorienchor in Stuttgart zum Beispiel. Oder das dortige Künstlerhaus.
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Posted: Freitag 30 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Kürzung, Schwul-lesbischen Zentrum Weissenburg | No Comments »
Stadt Stuttgart will Zuschuss für den Verein streichen
aus: Weissenburg Schwul-Lesbisches Zentrum Stuttgart, Website
Am 06. Oktober wurde der Vorstand des schwul-lesbischen Zentrums Weissenburg von der Stadt Stuttgart unterrichtet, dass das zuständige Fachamt vorgeschlagen hat, im Rahmen der Haushaltskonsolidierung den Zuschuss für die Arbeit des Vereins komplett zu streichen. Der Weissenburg e.V. erhält seit dem Haushaltsjahr 2002 einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von 25.000 € aus der Selbsthilfeförderung. Damit bezahlt der Verein einen Teil der Mietkosten für die Vereinsräume, Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene thematische Veranstaltungen.
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Posted: Mittwoch 28 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Bildung, Kürzung, Oratorienchor | No Comments »
Seit 2000 bin ich aktive Sängerin im Stuttgarter Oratorienchor. Jedes Jahr stellen wir mit unserem Engagement 3 Konzerte auf die Beine, wir sind alle stolz darauf, wenn professionelle Musiker gerne mit uns diese Konzerte gestalten und unsere Leistung für einen “Laienchor” sehr beachtenswert finden. Viele Musiker sind auf solche MUGGen (musikalische Gelegenheitsgeschäfte) angewiesen, auch bekommen junge Musiker eine Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen.
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Posted: Freitag 23 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Kürzung, Stuttgart 21 | 5 Comments »
Haushaltsberatung Nummer 1 / Stunde 0
Anmerkung: die Haushaltsanträge umfassen hauptsächlich neu in die Verhandlungen aufgenommene Anträge der jeweiligen Fraktion, d.h., sie zeigen nur das, was zur Verhandlung steht, und nicht vollständig das, was im Rahmen der „Haushaltskonsolidierung“ gekürzt werden soll. Kleine Anträge zu Stuttgart 21, die z.B. den Ausstellungsbereich betreffen, habe ich ergänzend hinzugefügt.
Hans D. Christ
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Posted: Donnerstag 22 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Forum der Kulturen, Interkultur, Interkulturelle Stadt, Kürzung, Migrantenkulturvereine, SommerFestival der Kulturen | No Comments »
von: Forum der Kulturen Stuttgart e.V., Svetlana Acevic
Eine Stadt wie Stuttgart ist schon seit langem von soziokultureller Diversität und unterschiedlichen Weltsichten geprägt. Ca. 40 % der Stuttgarter Gesamtbevölkerung und über 50 % der Kinder und Jugendlichen haben eine so genannte Zuwanderungsgeschichte. Doch was heißt das für die Stuttgarter Kulturpolitik? In einigen Städten in Baden-Württemberg (Freiburg, Mannheim) und in den Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen wurden schon längst kommunale Handlungskonzepte interkultureller Kulturarbeit entwickelt.
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Posted: Donnerstag 22 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Kürzung, Oberwelt | No Comments »
von: Oberwelt e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Oberwelt e.V. ist eine ehrenamtlich geführte Plattform und realisiert Veranstaltungen im Bereich zeitgenössischer Kunst und gesellschaftlichem Engagement.
Seit über 30 Jahren holt Oberwelt e.V. profiliert und kontinuierlich außergewöhnliche Ereignisse nach Stuttgart und vermittelt zwischen internationaler, überregionaler und lokaler Szene.
Dies geschieht mit einem Budget, das angesichts seines geringen Umfangs eine erstaunliche Anzahl von Mitgliedern bindet. Diese sind ebenfalls international und regional als KünstlerInnen aktiv und engagieren sich im inhaltlichen Austausch miteinander immer wieder ehrenamtlich für die Vielfalt in ihrer Stadt.
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Posted: Donnerstag 22 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Aktivitäten, Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: AK Musik, Kürzung, Susanne Eisenmann | No Comments »
Appell der Stuttgarter Musikinstitutionen, Stuttgart, den 19.10.2009
Bei einer aktuellen Krisensitzung des Stuttgarter Arbeitskreises Musik wurde folgende Stellungnahme formuliert, die bis jetzt schon von 37 Institutionen unterzeichnet
wurde.
Unsere Landeshauptstadt Stuttgart verfügt über eine außerordentliche Musikszene, die im Vergleich der Großstädte weit herausragt. Im Kultur- und Medienbericht der Stadt wird daher folgerichtig von einer “Hauptstadt der Musik”¹ gesprochen.
Dabei ist sowohl die enorme Breite der Musikpflege bemerkenswert (tausende von Stuttgartern sind in Chören und Orchestern aktiv) als auch die weltweite Ausstrahlung der hier ansässigen Spitzeninstitutionen.
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Posted: Donnerstag 22 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Kürzung, Literatur-AG | No Comments »
Stuttgart, 20.10.2009
Stellungnahme der Literatur-AG
zur den vorgeschlagenen Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen
der Stadt Stuttgart
Stuttgart ist eine Stadt, die sich ihrer bedeutenden literarischen Vergangenheit und Gegenwart rühmen kann. Auch in Zukunft ist die Stuttgarter Bürgerschaft auf eine profilierte und lebendige Literaturszene angewiesen.
Dies sollte sich auch in der öffentlichen Literaturförderung ausdrücken, die zur Zeit ca. 1,2 % der gesamten Kulturausgaben beträgt. Die geplante Summe aller Kürzungen in der Literaturförderung beträgt 165.615 €. Das sind für die Literaturszene nicht 5, nicht 10, sondern 36 % weniger Fördermittel!
Die Argumentation der Stadt, die unterfinanzierten Theater von der Kürzung auszunehmen, gilt für die Literatur gleichermaßen, für viele weitere Kulturbereiche sicher auch.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind kontraproduktiv. Sie verspielen das Potential der Literatur für die Stadt. Literaturförderung ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in die Zukunft.
Im Namen der Literatur-AG
Gisela Lohmann
Posted: Samstag 17 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Ehrenamt, Kürzung, Oratorienchor, Susanne Eisenmann | 1 Comment »
Kahlschlag in der chormusik und im ehrenamtlichen Engagement
Eisenmann legt komplette Streichliste vor
Leserbrief von: Jacqueline von Manteuffel, 1.Vorsitzende Stuttgarter Oratorienchor
Für den Stuttgarter Oratorienchor ist es unfassbar, dass mit einem Federstrich die Existenzgrundlage einer über 160jährigen Musiktradition, die eng mit Stuttgart verbunden ist und zur Stadtgeschichte gehört, von Frau Dr. Eisenmann bedroht wird. Die lapidare Vermutung, der Chor könne ja durch andere Einnahmen die Förderung wett machen, klingt fast zynisch…wir leben von Eintrittspreisen (wenn wir diese erhöhen, kommen weniger Zuhörer), von Mitgliederbeiträgen (wenn wir diese drastisch erhöhen, bleiben Sänger weg) und einigen Privatleuten, die uns hin und wieder Spenden zukommen lassen. Die gesamte organisatorische und künstlerische Arbeit geschieht ehrenamtlich.
Immer wieder wird von der Stadt Stuttgart das Ehrenamt gelobt, das Engagement der Bürger gefordert – und da wo es geschieht und Bürger sich für eine lebendige Kultur in der Stadt einsetzen, da wird gestrichen. Wir bekamen bisher von der Stadt 13.000 EUR. Vergleichsweise wenig.
Wir sind uns im Vorstand einig, und denken, dass andere betroffene Chöre das ähnlich sehen: wir können nicht tatenlos hinnehmen, dass unser Engagement nicht nur nicht gewürdigt, sondern sogar zerstört werden soll. Frau Dr. Eisenmann, haben Sie sich schon einmal von der Qualität unserer musikalischen Arbeit überzeugt? Wo bleibt Ihr Verständnis für Kultur, für Tradition, für die Würdigung ehrenamtlicher Tätigkeit?
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