Posted: Mittwoch 4 November 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Internationale Debatte, Kulturpolitik, Überregionale Debatte | Tags: creative industries, Europa, Künstler, Kürzung, Kulturwirtschaft, Stadt Stuttgart | No Comments »
von: Michaela Preiner in European Cultural News, 4. November 2009
Kennen Sie den nachhaltigsten Rohstoff Europas?
Die aktuelle Finanzkrise lässt, interpretiert man die Zeichen richtig, den Schluss zu, dass in den Kulturbudgets der europäischen Länder bereits in den nächsten Monaten der Rotstift angesetzt werden wird. Das erste Opfer, das durch die Medien ging, ist das Wuppertaler Theater, das ganz geschlossen werden soll. Auch Hamburg und Stuttgart sehen drastische Einsparungen – sprich Kürzungen in ihren Kulturbudgets vor. Weitere werden folgen. In der freien, unsubventionierten Privatwirtschaft ist die Krise im Kunst- und Kulturbereich bereits angekommen. Sponsoren werden zurückhaltender mit Geldern, private Sammler agieren nur mehr vorsichtig bei Ankäufen und Kulturveranstalter reduzieren die Kosten für ihr Personal auf das absolut notwendige Minimum, um sich den neuen, wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Ich erlebe auch persönlich, wie groß die Zurückhaltung derzeit ist in Projekte zu investieren, die sich mit Kunst beschäftigen.
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Posted: Samstag 31 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Presse, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Art Parade, Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Kulturwirtschaft, Oratorienchor, Schillergesellschaft, Stuttgart 21, Susanne Eisenmann, Württembergischer Kunstverein | 1 Comment »
Von: Tobias Timm, in Die Zeit, 29.10.2009 (Jetzt auch online)
Es droht nichts Geringeres als der ganz große Kahlschlag. Im kommenden Jahr trifft es erst mal die fein verästelten Wurzeln: Die kleinen Kulturinitiativen in den Kommunen sollen kaputtgespart werden. Der Oratorienchor in Stuttgart zum Beispiel. Oder das dortige Künstlerhaus.
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Posted: Dienstag 13 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Aktivitäten, Kulturpolitik | Tags: creative industries, Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Kulturwirtschaft, Standortfaktor, Württembergischer Kunstverein | No Comments »
S t e l l u n g n a h m e
der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine zu den geplanten Kürzungen der Stadt Stuttgart im Kulturbereich
Jan Holten, Vorsitzender, Berlin, 12.10.2009
Im September kündigte die Stadt Stuttgart im Zuge der Haushaltskonsolidierung bis zu zehnprozentige Kürzungen der Zuschüsse für städtisch geförderte Kultureinrichtungen an. Betroffen sind u.a. der Württembergische Kunstverein und das Künstlerhaus Stuttgart. Beide Institutionen sehen sich damit – wie andere deutsche Kunstvereine derzeit auch – vor existentielle Probleme gestellt. Ohne eine adäquate kommunale Basisförderung lässt sich die in vieler Hinsicht herausragende Position der Kunstvereine – als Orte der künstlerischen Produktion und Innovation, des regionalen, aber auch internationalen kulturellen Austausches und des öffentlichen Diskurses sowie als Faktor, der Image und Bekanntheitsgrad von Stadt und Land erheblich steigert – nicht aufrechterhalten.
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Posted: Dienstag 22 September 2009 | Author: admin | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Ausschuss für Kultur und Medien, Campfestival, Filmwinter, Fotosommer, Hermes und der Pfau, Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Kulturcafé Merlin, Kulturwirtschaft, Oberwelt, Selfservice, Württembergischer Kunstverein, White Heat | No Comments »
Positionspapier an die Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Medien Stuttgart
von: Württembergischer Kunstverein und Künstlerhaus Stuttgart
Stuttgart, 22. September 2009
Zur allgemeinen Situation
Am 7. September 2009 erhielten eine Reihe städtisch geförderter Kultureinrichtungen der Stadt Stuttgart ein allgemeines Anschreiben der Kulturbürgermeisterin Dr. Susanne Eisenmann, das ihren im Zuge der Haushaltkonsolidierung konzipierten Plan zur Kürzung der städtischen Zuschüsse im Kulturbereich erläutert: Von einigen Ausnahmen abgesehen, sollen alle Kulturinstitutionen, die bislang einen städtischen Zuschuss von über 400.000 Euro erhalten, um 10 % gekürzt werden, die anderen um 5 %. Dieses Kürzungsvorhaben soll am 18. Dezember 2009 vom Gemeinderat beschlossen werden. [...] »
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