Kulturpolitisches Forum für Stuttgart

Spartsunamie rollt: Wuppertal, Köln, Hamburg, Stuttgart …

Posted: Montag 23 November 2009 | Author: | Filed under: Artikel, Kulturpolitik | Tags: , | No Comments »

Der Kulturbereich muss jetzt auf die Straße gehen und den Sparkommissaren die Rote Karte zeigen
Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats, 22.11.2009

Berlin, den 22.11.2009. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, warnt seit einem Jahr vor der großen Sparwelle, die besonders die kommunalen Kulturstrukturen treffen wird. Jetzt werden die Auswirkungen auf breiter Front sichtbar. Das Wuppertaler Schauspielhaus zum Beispiel soll geschlossen werden. Wie in Wuppertal soll auch in Köln die Kulturausgaben drastisch gesenkt werden.   Um mehr Informationen über die Situation der Kulturfinanzierung zu erhalten, hat der Deutsche Kulturrat Oberbürgermeister der deutschen Städte über 100.000 Einwohnern befragt, wie sich die Kulturfinanzierung in der jeweiligen Stadt mit Blick auf die schwierige Haushaltslage entwickeln wird, ob Spielräume für Investitionen gesehen werden und welche Akzente gesetzt werden sollen.
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Damit das Denken die Richtung ändern kann

Posted: Sonntag 22 November 2009 | Author: | Filed under: Art Parade, Artikel, Presse | Tags: , , | 2 Comments »

Spardebatte: Warum nicht mal ganz anders? Einige mögliche und einige unmögliche Auswege aus einer verfahrenen Diskussion
Von Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten, 21.11.209

So sieht die Solidarität der Kulturschaffenden aus: Die Staatsoper, von den für 2010/11 geplanten Kultur-Streichplänen der Stadt Stuttgart nicht betroffen, lädt am Montag die kommunalen Institutionen zu einer Diskussion ins Foyer. Dort wird der “Stuttgarter Appell” verabschiedet, mit dem sich alle gemeinsam gegen die Kürzungen wehren. Zum krönenden Abschluss einer Künstlerprozession am Donnerstag, der ersten Stuttgarter “Art Parade”, wird dem Oberbürgermeister und dem Gemeinderat das Papier überreicht.
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Bilder und Töne zur Artparade

Posted: Sonntag 22 November 2009 | Author: | Filed under: Art Parade | Tags: , | No Comments »

TV/Radio

Kulturzeit, 19.11.2009
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=15607
Kulturzeit-Impfung: Art Parade Der Kultur gehts an den Kragen. In Wuppertal muss erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise ein Theater geschlossen werden. Und in Stuttgart zogen heute Künstler in einer “Art Parade” durch die Straßen, um gegen die Sparpläne im Kulturbereich zu demonstrieren

Deutschlandradio Kultur, Fazit, 19.11.09 23:19 Uhr
Interview mit Hans D. Christ
http://m.podcast.de/episode/1407007/%22Art-Parade%22_Stuttgarter_K%C3%BCnstler_protestieren_gegen_kulturellen_Kahlschlag

SWR 4, Baden Württemberg Aktuell, 19.11.2009
Protest gegen geplante Kultur-Kürzungen
http://www.swr.de/swr4/bw/nachrichten/heilbronn/-/id=258308/nid=258308/nid=258308/did=5638566/pv=video/yijy7k/index.ht

Blogs etc.

artparade.de
http://www.artparade-stuttgart.de/bilder/index.html

Facebook
http://www.facebook.com/photo.php?pid=2885399&id=167634584772#/photo.php?pid=2885332&id=167634584772&fbid=177930014772

Esslinger Zeitung
http://mediathek.ez-online.de/details.php?image_id=3545

Kessel.tv
http://www.kessel.tv


Kunst kommt von Gunst

Posted: Sonntag 22 November 2009 | Author: | Filed under: Art Parade, Artikel, Presse | Tags: , , | No Comments »

von: Anne Guhlich, Stuttgarter Nachrichten, 20.11.2009

Stuttgart – Fünf Millionen Euro will die Stadt Stuttgart 2010 im Kulturbereich einsparen. Die Kunstszene hat am Donnerstag bei der Art Parade gegen die geplanten Kürzungen demonstriert. An dem Zug durch die Innenstadt beteiligten sich laut Polizei 1500 Menschen. Die Szene erinnert an ein Kostümspektakel: Ein blauer Pilz – so groß etwa wie ein Schäferhund – huscht durch die Menschenmassen. Erst bei genauem Hinsehen, kann man einen Mensch unter dem blauen Pilzhut erkennen. Ein als Giraffe verkleideter Stelzenläufer schreitet herum. Dann legt ein Clown den Zug aus ungefähr 1500 Menschen lahm.
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Tausende Menschen auf der ersten Art Parade in Stuttgart Kulturszene setzt ein unübersehbares Zeichen

Posted: Freitag 20 November 2009 | Author: | Filed under: Art Parade, Artikel | Tags: , , | 1 Comment »

Pressemitteilung der Veranstalter der Artparade/kunst08+

Am gestrigen Donnerstag ging die gesamte Stuttgarter Kulturszene in einer spektakulären
Art Parade gegen die geplanten Kulturkürzungen der Stadt Stuttgart auf die Straße. Es war
die größte derartige Kunstaktion in der Stuttgarter Stadtgeschichte. Mehr als 150
Institutionen aller Kunstgattungen unterstützten die Initiative und schlossen sich dem
bunten Zug aus Künstlern, Musikern, Schau- und Puppenspielern an. Schätzungen gehen
von bis zu 3000 Personen aus, die sich bei der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz
vor dem Rathaus einfanden.
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Mit Pauken und Trompeten

Posted: Mittwoch 18 November 2009 | Author: | Filed under: Art Parade, Artikel, Presse | Tags: , , , , | 1 Comment »

Spardebatte: Bei ihrem Protestzug setzen Stuttgarts Kulturschaffende auf buntes Selbstbewusstsein
Von:  Nikolai B. Forstbauer, Stuttgarter Nachrichten, 18.11.2009

Und sie bewegt sich doch, die Kulturszene in Stuttgart. Der Protest gegen die geplanten Kürzungen im städtischen Kulturhaushalt findet nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen statt. An diesem Donnerstag rufen die Kulturschaffenden zur Art Parade vor das Rathaus auf.
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Stuttgarter Appell zu den Kürzungen im Kulturbereich

Posted: Dienstag 17 November 2009 | Author: | Filed under: Artikel, Downloads | Tags: , | 3 Comments »

Von: Den Künstlern, Kulturschaffenden und Vertretern der Kulturinstitutionen der Stadt Stuttgart

In einer gemeinsamen Initiative wenden sich die Stuttgarter Kulturinstitutionen zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern an die Fraktionen des Gemeinderats, die Verwaltung der Stadt und die Öffentlichkeit. Anlass dafür sind die Kürzungen im Kulturbereich, die dem Gemeinderat für die Haushaltsberatungen 2010/2011 vorgeschlagen wurden. Die Umsetzung dieser Vorschläge wäre mit nachhaltig negativen Konsequenzen für das Stuttgarter Kulturleben verbunden. Dieser Appell formuliert deshalb den dringenden Aufruf, den Kulturbereich, der seit vielen Jahren finanziell geschwächt ist, aus der Spardebatte auszunehmen und in die Kultur und damit in die Zukunft der Gesellschaft dieser Stadt zu investieren. Dies ist auch mit der Forderung verbunden, die Kürzungen im Bereich Soziales und Bildung zurückzunehmen, da diese Bereiche unabdingbar mit einer Gesellschaft verbunden sind, die sich auf ihre kulturellen Wertmaßstäbe beruft.
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Stellungnahme zu den geplanten Haushaltskürzungen der Stadt Stuttgart 2009/2010

Posted: Montag 16 November 2009 | Author: | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: , | No Comments »

von: Akademie für gesprochenes Wort

Die Akademie für gesprochenes Wort, eine als gemeinnützig anerkannte Stiftung, übernimmt wesentliche
kultur- und bildungspolitischen Aufgaben und wehrt sich deshalb gegen die geplanten Beschlüsse der
Stadt Stuttgart.
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Schriftstellerverband kritisiert Kürzungen: “Verlust an Attraktivität”

Posted: Montag 16 November 2009 | Author: | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Presse | Tags: , , | No Comments »

von: ddp, veröffentlicht am 16.11.2009 in der Stuttgarter Zeitung

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in der Gewerkschaft ver.di hat die geplanten Kürzungen im Kulturetat der Stadt Stuttgart scharf kritisiert. “Die Hauptstadt des Landes der Dichter und Denker verliert dramatisch an kultureller Attraktivität”, teilte die Schriftstellerorganisation am Montag in Stuttgart mit.
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Kulturpolitik trotz Krise – Was ist zu tun?

Posted: Sonntag 15 November 2009 | Author: | Filed under: Artikel, Kulturpolitik | Tags: , | No Comments »

Erklärung der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.
anlässlich der 15. Ordentlichen Mitgliederversammlung am 14. November 2009 in Bonn

Gefährdung der kulturellen Infrastruktur
Die Vielfalt und Qualität der öffentlichen und privaten kulturellen Infrastruktur in Deutschland ist durch die Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise bedroht.
Bedingt durch Steuerausfälle und steigende Belastungen stehen immer mehr Kommunen vor dem Problem, ihre laufenden kulturellen Aufgaben nicht mehr im gewohnten Umfang und in ausreichender Qualität wahrnehmen und finanzieren zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass finanziell angeschlagene Kommunen von den Aufsichtsbehörden zu Einschnitten in die vermeintlich »freiwilligen«, gesetzlich nicht gesicherten Aufgaben aufgefordert werden. Solche Einsparungen führen häufig zu irreparablen Schäden in der kulturellen Infrastruktur.
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