Posted: Freitag 9 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Jes, Kürzung, Podium, Susanne Eisenmann, Theater, Württembergischer Kunstverein | No Comments »
von: Christian Schönfelder
Liebe Mit-Kulturschaffenden im Kessel,
danke zunächst dem Kunstverein und allen Beteiligten für die aufschlussreiche anregende Diskussion am Mittwoch.
Wir Kulturschaffenden sollten wohl zweigleisig denken:
Zum einen: Wenn es nicht ohnehin zu spät ist, unser Publikum aktivieren, um Politikern, aber auch der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es ein breites Bedürfnis nach Kultur gibt in dieser Stadt, weil die Stuttgarter wissen, in welch hohem Maße die kulturelle Vielfalt Bestandteil der hohen Lebensqualität dieser Stadt ist.
In der Tat ist es eine politische Entscheidung, die ansteht. Natürlich müssen die Gemeinderäte Sparbeschlüsse treffen, die schmerzen, und sie sind darum wahrlich nicht zu beneiden. Aber in einer Stadt, die so wahnsinnig gerne zu den großen Metropolen aufsteigen würde, müssen sie sich überlegen, welche Schwerpunkte sie setzen. Ob es der richtige Weg ist, überall 5 bis 10 Prozent wegzunehmen, damit die Lebensqualität einzudampfen und Arbeitsplätze zu vernichten. Oder ob es andere Möglichkeiten gibt, auf die Krise zu reagieren. Nur am Rande ein kleiner Vergleich, der viel besagt: 12 km Autobahn kosten uns Steuerzahler so viel wie sämtliche Goethe-Institute weltweit.
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Posted: Donnerstag 8 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Kommunales Kino, Susanne Eisenmann | 1 Comment »
Was ist eigentlich mit dem Kommunalen Kino? Frau Eisenmann hatte in einer Nacht-und Nebelaktion im vergangenen Jahr das KoKi abgeschafft!
Posted: Donnerstag 8 Oktober 2009 | Author: tdomf_00b99 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Situation in den Kultureinrichtungen | Tags: Künstlerhaus Stuttgart, Landesarchiv, Podium, Susanne Eisenmann | No Comments »
Von: Michael Wackwitz
gerade komme ich von der Podiumsdiumsdiskusion, die im Württembergischen Kunstverein Stuttgart stattfand zurück und möchte mich auf diesem Weg an diejenigen wenden, die für die Kürzungen im Kulturbereich verantwortlich sind. Das Künstlerhaus Stuttgart ist eine Einrichtung, dessen Bedeutung zu Unrecht oft unterschätzt wird. Ich betreue dort die Grafikwerkstatt im Bereich der Lithografie (Steindruck). Diese Werkstätten gehören zu den wenigen Orten, in denen historische Drucktechniken gepflegt werden. Die Bedeutung und Vermittlung alter Drucktechniken sollte Ihnen nicht unbekannt sein. Wer Abschied von seiner Vergangenheit nimmt, kommt mit der Gegenwart und Zukunft nicht zurecht.
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Posted: Montag 5 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Kulturpolitik, Presse | Tags: Kürzung, Michael Föll, Susanne Eisenmann, Theaterhaus | No Comments »
Nach Zwist in der Verwaltungsspitze: Kürzungen in Höhe von 140000 Euro abgewehrt
von: Josef Schunder, Stuttgarter Nachrichten, 5.10.2009
Der Zwang zum Sparen macht nicht nur den Ämtern und den Stadträten der Landeshauptstadt immer mehr zu schaffen, er sorgt auch zunehmend für Zwist unter den Bürgermeistern. Letzter Anlass: die Frage, ob die Zuschüsse für das Theaterhaus Stuttgart um rund 140 000 Euro pro Jahr gekürzt werden sollen. Der Publikumsmagnet auf dem Pragsattel kam noch einmal ungeschoren davon – aber das dicke Ende könnte noch folgen.
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Posted: Freitag 2 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Downloads, Kulturpolitik | Tags: Kürzung, Susanne Eisenmann | No Comments »
Zur Haushaltskonsolidierung 2010/2011, 7. September 2009
stadt pdf
Posted: Donnerstag 1 Oktober 2009 | Author: admin | Filed under: Artikel, Presse | Tags: Bachakademie, Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Podium, Susanne Eisenmann, Theaterhaus Stuttgart, Württembergischer Kunstverein | No Comments »
von: Nikolai B. Forstbauer, Stuttgarter Nachrichten, 1.10.2009
In Stuttgart stehen der Württembergische Kunstverein und das Künstlerhaus nach Kürzungsankündigungen vor dem Aus. Zehn Prozent will die Stadt Stuttgart bei allen Kultureinrichtungen sparen, die mehr als 400 000 Euro Förderung erhalten. Damit sind jene Gelder in Gefahr, die im Württembergischen Kunstverein und im Künstlerhaus Stuttgart für Ausstellungen zur Verfügung stehen.
Schießt Geld Tore? Darüber wird unter Ballsportfreunden gerne gestritten. Einer, der indes unverdächtig ist, das flott Teure zu lieben, bejaht diese Frage klar und laut: Rolf Brack, Trainingswissenschaftler an der Universität Stuttgart und als so harter wie erfolgreicher Talentförderer bekannter Trainer des Handballbundesligisten HBW Balingen-Weilstetten. Sein Umkehrschluss: Ohne Geld gerät man eilends an die Grenzen des Möglichen und des Machbaren. Bracks Position erinnert an ein Wort des verstorbenen Stuttgarter Galeristen Hans-Jürgen Müller. Vordenker auch der Zukunftswerkstatt Mariposa war Müller – und Fußballexperte. Eine Doppelrolle wie geschaffen für die Aussage, er lese in einer Tageszeitung erst dann wieder einen Text über Kunst, “wenn er so spannend geschrieben ist wie eine gute Fußballreportage”.
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Posted: Donnerstag 1 Oktober 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Presse | Tags: Hindenburgbau, Kürzung, Kommunales Kino, Susanne Eisenmann, Theaterhaus Stuttgart | No Comments »
von: Adrienne Braun, Stuttgarter Zeitung, 01.10.2009
Stuttgart – Sobald gespart werden muss, wächst die Missgunst. Dann fallen bittere Sätze wie “dafür ist doch auch noch Geld da”. In der Tat: für ein neues Stuttgarter Zentrum für Film und Freies Theater im Hindenburgbau steht Geld zur Verfügung. Auch wenn es auf den ersten Blick widersinnig scheinen mag, ist es so: Auf der einen Seite sieht das Sparkonzept der Kulturverwaltung Einschnitte in allen Sparten vor, gleichzeitig ist in den vergangenen Wochen ein Konzept entwickelt worden, das die Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann als charmant bezeichnet und das in der Republik einzigartig wäre. Nach der Insolvenz des Kommunalen Kinos könnte im ehemaligen Ambo-Kino ein neuer Ort für die kommunale Filmarbeit entstehen. Gleichzeitig könnten die freien Theater der Stadt hier ein neues Zuhause erhalten.
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Posted: Montag 21 September 2009 | Author: admin01 | Filed under: Artikel, Kulturpolitik, Presse | Tags: Bachakademie, John-Cranko-Schule, Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Staatsgalerie Stuttgart, Staatsoper, Susanne Eisenmann, Treffpunkt Rotebühlplatz, Württembergischer Kunstverein | No Comments »
THEMA: In Stuttgart droht den zentralen Kultureinrichtungen das Aus
von: Nikolai B. Forstbauer, Stuttgarter Nachricheten, 21.09.2009
Kulturschaffende sind finanzielles Ungemach gewöhnt. Noch nie stimmten der gesellschaftliche Anspruch an die Theater, Museen, Musiker, Filmkunst- und Literaturhäuser mit der Realität der finanziellen Förderung überein. Ein trotzig-mutiges Dennoch gehört also zur Kulturarbeit dazu, umso mehr, als sich die Öffentlichkeit – also wir alle – nur wenig Gedanken darüber macht, unter welchen Bedingungen etwa Theaterstücke auf die Bühne kommen oder Ausstellungen erarbeitet werden. Noch weniger aber beschäftigt uns, welche Kosten tatsächlich für die künstlerischen Produktionen zur Verfügung stehen. Daran mag die Landeshauptstadt Stuttgart gedacht haben, als sie jüngst über ihre Kulturbürgermeisterin einen Brief mit einer einfachen Botschaft verschicken ließ.
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Posted: Dienstag 15 September 2009 | Author: admin | Filed under: Artikel, Presse | Tags: Künstlerhaus Stuttgart, Kürzung, Susanne Eisenmann, Theaterhaus Stuttgart, Württembergischer Kunstverein | No Comments »
Stuttgart – Zehn Prozent will die Stadt Stuttgart bei allen Kultureinrichtungen sparen, die mehr als 400 000 Euro im Jahr Förderung erhalten. Damit sind genau jene Gelder in Gefahr, die etwa im Württembergischen Kunstverein und im Künstlerhaus Stuttgart für Ausstellungen zur Verfügung stehen.
Noch ist es ruhig. Bald aber werden sich hier die Besucher drängen. So erhofft es sich das Land. Der Aufwand ist schließlich immens – pünktlich für die Eröffnung der Großen Landesausstellung zum Leben in der Eiszeit an diesem Freitagabend sind im Stuttgarter Kunstgebäude am Schlossplatz aufwendige Umbauten abgeschlossen worden. Silberfarben glänzt im ehemaligen Raum I eine plastische Linienfigur. Doch keine Skulptur ist zu bestaunen, auch kein versteckter künstlerischer Eingriff. Schlicht eine Verkaufstheke ist es, fest eingebaut und für kühle Tage auch mit einer Innenheizung versehen. Spektakulär nennt man solche Empfangssituationen heute gerne, und spektakulär im besten Sinne wird fraglos auch die vom Archäologischen Landesmuseum erarbeitete Begegnung mit der faszinierenden Eiszeit-Welt werden. Stutzig aber macht, welche Fakten hier geschaffen werden. Glaubte man mit dem Auszug der Städtischen Galerie in den Kunstmuseums-Neubau die Binnenverwerfungen im Kunstgebäude beendet, zementiert dessen jüngster Umbau buchstäblich die repräsentative Nutzung. Die Rolle als Bühne der Großen Landesausstellungen kollidiert indes mit den Interessen des angestammten Württembergischen Kunstvereins. Grundsätzlicher noch: Sie kollidiert mit der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Gegenwart. [...] »
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